Verleihung des Medienpreises

Im Vorfeld des Aachener Dialoges zeichnete die AachenMünchener am Vormittag sechs Journalisten mit dem Medienpreis aus. Anliegen des Preises ist es, „qualitativ herausragenden Journalismus, der sich mit der Versicherungsbranche im weitesten Sinn beschäftigt, zu fördern“, sagte Michael Westkamp, Vorstandsvorsitzender der AachenMünchener, in seiner Begrüßungsrede der Preisverleihung. Ausschlaggebend für die unabhängige Jury ist dabei die Qualität der eingereichten Arbeiten, wobei Beiträge aus sämtlichen Medien berücksichtigt werden. Durch Informationstiefe, Lebendigkeit der Sprache und insbesondere Verständlichkeit haben die Preisträger mit Ihren Beiträgen die Medienpreis-Jury beeindruckt. Mit den Worten „Ihre Artikel waren informativ, kompetent und etwas Besonders.“ würdigte Michael Westkamp die Arbeiten der Journalisten.


(v.l.n.r.) Jurymitglied Michael Jungbluth, Förderpreisträger 2007 Marc Neller, Preisträgerin 2006 Beate Bextermöller, Vorstandsvorsitzender Michael Westkamp, Preisträgerin 2007 Ulrike Heitze, Jurymitglied Prof. Dr. Dieter Farny, Preisträgerin 2006 Friederike Nagel, Preisträger 2007 Matthias Beenken, Jurymitglied Dr. Hugo Müller-Vogg (nicht abgebildet: Preisträger 2006 Marc Schürmann)

Persönlich geehrt wurden die Preisträger des Medienpreises 2007: Matthias Beenken und Ulrike Heitze sowie Marc Neller, der den Förderpreis erhielt. Matthias Beenken arbeitet als Buchautor und Chefredakteur des Internetinformationsdienstes „VersicherungsJournal“. Beenken befasst sich dort auf sehr kompetente und verständliche Art mit den teilweise komplizierten Themen der Branche. Ulrike Heitze hat als Redakteurin des Magazins „karriere“ kompetent und anschaulich das Thema Altersvorsorge für jüngere Menschen und Frauen aufbereitet. Unter der Überschrift „Mädels, wo bleibt ihr“ erläuterte sie beispielsweise, warum Frauen ihre Altersvorsorge anders planen müssen als Männer. Förderpreisträger Marc Neller beschrieb in seiner eindrucksvollen Reportage „Absturzgefahr“ für die Dritte Seite des Tagesspiegels beispielhaft anhand mehrerer Schicksale die Einkommenslücke im Rentenalter und deren Folgen. „Die Jury fand die dazu vorgestellten Beispiele interessant und ausdrucksvoll“, sagte Prof. Dr. Dieter Farny, Vorsitzender der Jury, in seiner Laudatio. Die Bewusstmachung des Problems sei eine wichtige journalistische Aufgabe.

Die Preisträger des Medienpreises 2006 sind Beate Bextermöller, Friederike Nagel und Marc Schürmann. Beate Bextermöller, Redakteurin des Verbrauchermagazins Finanztest, hat den Medienpreis für eine Betragsreihe erhalten, mit der sie eine Art Anleitung zur Berufsunfähigkeitsversicherung zusammengestellt hat. „Das Ergebnis bedeutet eine Transparenzverbsserung für die mit dieser komplizierten Versicherung oft überforderten Kunden“, würdigte Prof. Dr. Dieter Farny die Arbeit von Beate Bextermöller. Die freie Journalistin Friederike Nagel zeigte in ihrem Artikel „Beides muss nicht sein“ für den Stern die Möglichkeiten für geringfügig beschäftigte Frauen auf, einen Anspruch auf staatlich geförderte Riester-Rente geltend zu machen. In der „Neon“, einer äußerst erfolgreichen Tochterzeitschrift des Stern für junge Leute zwischen 18 und 30 Jahren, hat Marc Schürmann den Artikel „A bis Z der Altersvorsorge“ veröffentlicht. Er sensibilisiert seine Leser für das wichtige, aber für die Zielgruppe recht trocken wirkende Thema. „…teilweise mit recht kernigen Sprüchen und in Jugendsprache, in der sachlichen Aussage aber völlig richtig und wichtig“, urteilte Prof. Dr. Farny.