Berufsunfähigkeitsversicherung
Warum sie jeder braucht
Statistisch gesehen trifft es jeden Vierten. Dennoch unterschätzen die meisten das Risiko, berufsunfähig zu werden.Den Zahlen der gesetzlichen Rentenversicherungsträger zufolge muss jeder vierte Deutsche damit rechnen, wegen Krankheit seinen Beruf vor dem Eintritt ins Rentenalter aufzugeben. Jeder Zehnte ist jünger als 40 Jahre alt. Dennoch haben nach einer Erhebung des Marktforschungsinstituts Psychonomics vier von fünf Deutschen keine private Berufsunfähigkeitsversicherung. Dabei können immer weniger auf die Rentenkasse vertrauen. Alle ab dem 02.01.1961 Geborenen erhalten die volle Erwerbsminderungsrente nur, wenn sie weniger als drei Stunden pro Trag arbeiten können. Wer zwischen drei und sechs Stunden einsatzfähig ist, bekommt die halbe Rente (siehe Grafik). Der Rest geht leer aus. „Umso wichtiger ist es, eine private Absicherung abzuschließen“, sagen die Experten von der AachenMünchener. Die Höhe der Rente sollte ausreichen, den Lebensstandard zu halten – auch unter Berücksichtigung der Inflation.
Es kann jeden treffen
Platz eins der Ursachen für Berufsunfähigkeit belegen der Deutschen Rentenversicherung zufolge psychisch bedingte Krankheiten mit 32,5 Prozent, gefolgt von Krankheiten des Bewegungsapparates. Besonders handwerkliche Berufe sind einem hohen Risiko ausgesetzt: Der Informationsdienst „map-report“ berichtete etwa, dass 36 Prozent aller Köche vor dem Rentenalter berufsunfähig werden.
Früh-Vorsorger-Bonus
Wer jung anfängt, zahlt niedrige Beiträge und hat die Gewissheit, im Falle späterer Erkrankungen bereits Versicherungsschutz zu genießen. Schummeln lohnt sich nicht: Im schlimmsten Fall kann der Versicherer bei falschen Angaben über den Gesundheitszustand den Vertrag rückwirkend aufheben und bleibt leistungsfrei. Auch das Kleingedruckte ist wichtig. Das sogenannte abstrakte Verweisungsrecht bedeutet, dass der Versicherer keine Berufsunfähigkeitsrente zahlen muss, wenn der Kunde noch einen vergleichbaren Beruf ausüben kann. Eine Verkäuferin könnte etwa in einem Callcenter arbeiten. Nicht so bei der AachenMünchener. Deren Fairness im Umgang mit dem Thema blieb auch unabhängigen Instanzen nicht verborgen. So verlieh die Stiftung Warentest der Versicherung im Juli 2008 ein „sehr gut“ für ihre Berufsunfähigkeitsversicherung. Auch das Analyseunternehmen Franke & Bornberg hat die Unternehmensqualität der AachenMünchener als Berufsunfähigkeits-Versicherer sowie für ihre Berufsunfähigkeitsprodukte 2008 mit der Bestnote FFF ausgezeichnet.
Worauf es ankommt
- Früher Zeitpunkt: Die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte möglichst in jungen Jahren begonnen werden, um niedrige Beiträge zu garantieren.
- Abstrakte Verweisung: Manche Versicherungsverträge erlauben es Versicherern, ihren Kunden bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit einen anderen Beruf zuzuweisen.

