AachenMünchener zeichnet sechs Journalisten mit Medienpreis 2008 aus

  • Preisträger arbeiten für Frankfurter Allgemeine, Capital, Focus und Hamburger Abendblatt
  • Arbeiten zeigen hohe Informationstiefe und klare Schreibe

Die AachenMünchener hat mit dem Medienpreis 2008 sechs Journalistinnen und Journalisten für ihre herausragenden Arbeiten über die private Risikovorsorge ausgezeichnet. Preisträger sind Stefan Ruhkamp von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Britta Langenberg und Jens Hagen von der Zeitschrift „Capital“, Alexandra Kusitzky und Matthias Kowalski vom Magazin „Focus“ sowie Diana Zinkler vom „Hamburger Abendblatt“. Der Medienpreis der AachenMünchener ist mit insgesamt 25.000 € dotiert und ist zum elften Mal vergeben worden.

„Die Arbeiten setzen sich auf unterschiedlichste Art und Weise mit dem Thema Altersvorsorge auseinander. Immer profund, oft außergewöhnlich, oft kritisch“, sagt Manfred Schell, Vorstand der AachenMünchener. „Damit schärfen und stärken die Journalisten das Bewusstsein für das gesellschaftlich enorm relevante Thema private Altersvorsorge.“

Der Vorsitzende der Medienpreisjury, Prof. Dr. Dieter Farny, sagt: „Wir haben viele Bewerbungen gesichtet und lange diskutiert. Bei der hohen Qualität der Arbeiten fiel uns die Auswahl schwer. Erfreulich ist, mit welcher Bandbreite von Darstellungsformen sich Journalisten dem Thema widmen. Insgesamt haben sich aber eine klare Schreibe, hohe Informationstiefe und Mut zur Bewertung durchgesetzt.“

Den Hauptpreis erhielt Stefan Ruhkamp von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Seine Berichterstattung über das Thema Altersvorsorge mit vielen Facetten ist ebenso kenntnisreich wie vielseitig. Seine Analysen sind scharf, seine Kommentare kritisch und für die öffentliche Meinungsbildung wichtig. Ruhkamp wird von der Jury als einer der bestqualifiziertesten Journalisten auf dem Gebiet der Versicherungen gesehen.

Britta Langenberg und Jens Hagen von der Zeitschrift „Capital“ erhalten den Preis für mehrere längere Artikel. Die Titelgeschichte „Schluss mit lustig“ klärt die Leser in sehr verständlicher Form über die gesamte Bandbreite der Reform des Versicherungsvertragsgesetzes auf. Mit dem Artikel haben die Autoren ein Standardwerk über die Reform geschaffen.

Für die Titelgeschichte „40% mehr Rente – Focus erklärt Riester in vier Schritten“ bekommen Alexandra Kusitzky und Matthias Kowalski den Medienpreis. Die Autoren des „Focus“ beschreiben detailliert und mit vielen Beispielen, warum sich die staatlich geförderte Riester-Rente als Altersvorsorgeprodukt für jeden lohnt. Damit leisten die Autoren einen wichtigen Beitrag für die Anerkennung der privaten Altersvorsorge in der Gesellschaft.

Mit dem Förderpreis zeichnet die Jury in diesem Jahr Diana Zinkler vom „Hamburger Abendblatt“ aus. Sie beschreibt in dem Artikel „Wenn ich einmal alt bin“ ihre eigenen Gedanken über die Vorsorge für das Alter. Sie macht deutlich, wie wichtig das Thema für junge Menschen ist, aber wie ungern sie sich damit beschäftigen.

Der unabhängigen Jury gehören neben dem Vorsitzenden Prof. Dr. Dieter Farny, Geschäftsführender Gesellschafter der Abteilung für Versicherungswirtschaft an der Universität zu Köln, der ehemalige Leiter der Hauptredaktion Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik des ZDF, Michael Jungblut, der Chefredakteur des Focus Helmut Markwort, Dr. Hugo Müller-Vogg, freier Publizist und ehemaliger Mitherausgeber der F.A.Z., sowie der Chefredakteur des Handelsblattes Bernd Ziesemer an.

Aachen, den 10. November 2008