Lahmlegender Blitzeinschlag Jedes Jahr entladen sich über zwei Millionen Blitze über Deutschland. Wer schon einmal im Büro mit technischen Problemen zu kämpfen hatte, weiß: Ohne Elektronik geht gar nichts. Je nach Vernetzung kann ein einziger Einschlag sämtliche Computer beschädigen. Wie gut das Gebäude gesichert ist, liegt in der Hand des Vermieters. Die Mieter können spezielle Überspannungs- und Blitzschutzgeräte zwischen die elektronischen Geräte und das Stromnetz einbauen lassen – am besten vom Fachbetrieb. So ist sichergestellt, dass die Anlage funktioniert. Ganz vermeiden lassen sich Einschläge ins Stromnetz aber selbst dann nicht. „Viel günstiger als die Neuanschaffung der kompletten Bürotechnik ist eine Inhaltsversicherung mit Überspannungsdeckung“, sagt Stefan Köhlbach von der AachenMünchener. „Oft ist der Unterbrechungsschaden deutlich höher als der Sachschaden, wenn der Betrieb zur Ausübung seiner Geschäftstätigkeit auf seine Elektronik angewiesen ist. Auch die auf den Geräten gespeicherten Daten können den Wert des Sachschadens leicht überschreiten.“ Betriebe sollten sich mit einer Ertragsausfall- und einer Softwarepolice absichern. Rauchmelder für das mobile Heim Ebenso wie in die Wohnung gehört in einen Wohnwagen mindestens ein Rauchmelder. Für viele Camper ist der Wohnwagen das zweite Zuhause und genauso liebevoll eingerichtet. Doch auch die Sicherheit sollten Camping-Urlauber nicht außer Acht lassen. „Ein Rauchmelder warnt den Besitzer oder die Nachbarn schon bei der ersten Rauchentwicklung“, sagt Stefan Köhlbach von der AachenMünchener. So kann noch rechtzeitig eingegriffen und die Feuerwehr alarmiert werden. Ursache für brennende Wohnwagen sind meist defekte Gasflaschen, zündelnde Kinder oder ein außer Kontrolle geratenes Grillfeuer. Mit einer Camping-Versicherung können Wohnwagenbesitzer finanzielle Folgen mildern. Es ist möglich, neben Mobilheimen auch Vorzelte, fest installierte Satellitenschüsseln oder Solareinheiten abzusichern. Schmerzhafter Wespenstich Vor allem Kinder sollten in den Sommermonaten vorsichtig sein, denn sie lieben dasselbe wie Wespen: Eis, Kuchen und süße Limonade. Bevor sie essen, sollten sie genau hinschauen. Sticht die Wespe in Rachen oder Hals, muss einer Schwellung sofort entgegengewirkt werden. Erste Hilfe: Eiswürfel lutschen. Aufgrund der Erstickungsgefahr sollten Sie auf jeden Fall einen Notarzt rufen. Gefährlich ist auch das Barfußlaufen auf blühenden oder Obstwiesen, weil dort viele Insekten unterwegs sind. Kommt es zum Stich, sollten Eltern sofort kühlen. „Für die meisten Menschen ist ein Wespenstich ungefährlich, doch für Allergiker kann er lebensbedrohlich sein“, sagt Gerret Bäßler-Vogel von der AachenMünchener. Schwillt die Haut außergewöhnlich stark an oder zeigen sich Auswirkungen am ganzen Körper, muss ein Notarzt her. Allergiker reagieren möglicherweise so stark, dass sie dauerhafte Beeinträchtigungen davontragen können. Eine Kinder-Invaliditätsversicherung kann dann zumindest die finanziellen Folgen mindern. Da die meisten Insektenstiche in der Freizeit auftreten, greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht.