OSTERFEUER Flammende Gärten Veranstalter der alljährlichen Osterfeuer auf öffentlichen Plätzen sind die Freiwilligen Feuerwehren. Für die zuweilen mehreren Hundert Zuschauer ein sicheres Vergnügen, schließlich sind die Feuerwehrmänner Fachleute, die Löschvorrichtungen bereithalten und Sicherheitsbestimmungen beachten. Bei privaten Osterfeuern dagegen achten viele Gartenbesitzer nicht auf die Sicherheitsvorschriften. Oftmals muss der Löschzug anrücken, weil sich die Feuerstelle zu dicht neben einer Hecke oder einem Gebäude befindet: Was als kleines Lagerfeuer gedacht war, verwandelt sich dann in große Flammen. Gerne entzünden Privatpersonen ihr Feuer mithilfe von Papier oder Karton. „Leichte und leicht brennbare Materialien können schnell zu Funken führen. So ist schon manche Auflage einer Gartenliege in Brand geraten“, warnen die Experten der AachenMünchener. Damit umstehende Hecken, Bäume oder Schuppen nicht zu Schaden kommen, sollten Gartenbesitzer das Feuer niemals unbeaufsichtigt lassen, keine Brandbeschleuniger verwenden und stets die Windrichtung im Auge behalten. Das gilt auch für Grillfeste: Spiritus darf niemals verwendet werden, und Sicherheitsabstand zu entflammbaren Gegenständen muss gehalten werden. „Sorgen Sie stets für einen nicht brennbaren Streifen rund um den Grillplatz, am besten, indem Sie Grassoden ausheben, bis die Erde freiliegt", rät ein Experte des Deutschen Feuerwehrverbands. Ein Feuer kann jedoch auch trotz aller Vorsicht Schaden anrichten. „Um sich gegen mögliche Schadenersatzansprüche Dritter abzusichern, ist eine Private Haftpflichtversicherung unverzichtbar“, raten die Experten der AachenMünchener.