UNFALLVERSICHERUNG Gefährliche Gewächse Jetzt im Frühjahr toben die Kinder wieder stundenlang draußen. Sie fahren Fahrrad, spielen Fußball oder Verstecken. Doch Vorsicht! In Parks und Gärten lauern Gefahren: Viele Blumen, Ziersträucher und Nutzpflanzen sind giftig. Zum Beispiel Blauregen, Oleander, Tulpen oder die unscheinbaren Stängel auf der Kartoffelknolle. Steckt sich das Kind die Blätter, Früchte oder andere Pflanzenteile in den Mund, kann das Folgen haben, die ein Kind überhaupt nicht abzuschätzen vermag. Einige Giftpflanzen verursachen Erbrechen und Durchfall, andere Gewächse lösen Hautausschläge, Atemnot oder auch Bewusstlosigkeit aus. Bei Vergiftungen ist es wichtig, schnell zu reagieren und das Kind zum Arzt oder ins Krankenhaus zu bringen. Meist gehen solche Fälle gut aus. Treten aber Spätfolgen auf, ziehen diese neben gesundheitlichen Beeinträchtigungen oftmals hohe Kosten nach sich. „Da Kinder besonders gefährdet sind, können Eltern für ihren Nachwuchs mit unserer Unfallpolice auch die finanziellen Folgen einer Vergiftung abdecken“, sagt Stefan Köhlbach, Experte der AachenMünchener. Bei Vergiftungen besteht dieser Schutz bis zum zehnten Lebensjahr. Zudem enthält die Police eine besonders familienfreundliche Erweiterung: Sollte der Versicherungsnehmer sterben, übernimmt die AachenMünchener für dessen versicherte Kinder bis zum 18. Lebensjahr sämtliche Beiträge. Erste Hilfe bei Vergiftung - Geben Sie dem Kind etwas Wasser, Tee oder Saft in kleinen Schlucken zu trinken. - Stecken Sie dem Kind nicht den Finger in den Hals. Es besteht die Gefahr, dass Erbrochenes in die Lunge gerät. - Bei Hautkontakt die Stellen unter reichlich fließendem Wasser spülen. - Bewusstlose in Seitenlage bringen und sofort den Notarzt rufen! Vorsicht, giftig! Vor diesen Blumen und Pflanzen sollten Sie Kinder warnen: Alpenveilchen, Blauregen, Buchsbaum, Christrose, Efeu, Eibe, Blauer Eisenhut, Engelstrompete, Gartenbohne, Goldregen, Herbstzeitlose, Kartoffel, Kirschlorbeer, Lupine, Oleander, Rhododendron, Rosenlorbeer, Tollkirsche, Tulpe. Die vollständige Liste finden Sie unter www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/