Träume brauchen Sicherheit

 

Trends

Die AachenMünchener greift aktuelle Themen und wichtige Fragestellungen auf und gibt repräsentative Umfragen in Auftrag, die interessante, wissenswerte und teils überraschende Ergebnisse liefern. Diese nachrichtenrelevanten Trendbeobachtungen werden dann als Ratgebertext regionalen und überregionalen Tageszeitungen zur Verfügung gestellt.

Hier finden Sie alle veröffentlichten Umfrageergebnisse seit 2011. Journalisten stehen diese Beiträge unter Angabe der Quelle selbstverständlich kostenfrei zur Verfügung.

Mehr als jeder vierte Deutsche fliegt ungern oder nie 
  


7 Prozent fliegen wegen Flugangst aus Prinzip gar nicht - Männer machen sich weniger Sorgen als Frauen

Die Mehrheit der Bundesbürger hat grundsätzlich keine Bedenken, wenn sie in ein Flugzeug steigt: 41 Prozent der Deutschen fliegen sehr gerne und sorgen sich nicht über mögliche Gefahren, weil das Flugzeug aus ihrer Sicht das sicherste Verkehrsmittel ist. Weitere 30 Prozent bekommen nur dann Angst, wenn es Turbulenzen gibt oder vor dem Flug ein technischer Fehler behoben werden muss. Doch für 28 Prozent ist das Fliegen generell mit unguten Gefühlen verbunden – sie steigen nur ungern oder gar nicht in einen „großen Vogel“. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der AachenMünchener Versicherung unter 1.000 Bundesbürgern.

Jeder, der gelegentlich fliegt, hat sie schon getroffen: Sitznachbarn, die sich beim Abheben an der Lehne festkrallen, sich beim Flugbegleiter verunsichert nach der Quelle eines seltsamen Geräuschs erkundigen oder nach der Landung erleichtert durchatmen. Aviophobie ist in Deutschland zwar verbreitet, aber kein Massenphänomen: 7 Prozent der Bundesbürger geben an, niemals einen Fuß in eine Maschine zu setzen. Weitere 9 Prozent versuchen, Flugreisen so oft wie möglich zu vermeiden, wagen sie manchmal aber dennoch. 12 Prozent gehen zwar nicht besonders gerne in die Luft, entscheiden sich aber trotzdem dafür, wenn sie dadurch schneller ans Ziel gelangen.    

Die Hälfte der Männer fliegt sorgenfrei – Frauen aus praktischen Gründen

Zwischen den Geschlechtern zeigen sich Unterschiede: 48 Prozent der Männer fliegen angstfrei, bei den Frauen sind es nur 34 Prozent. Weitere 34 Prozent der Frauen sehen im Flugzeug zwar eine komfortable Reisemöglichkeit, sorgen sich jedoch bei Turbulenzen und Unregelmäßigkeiten. Nur 27 Prozent der Männer geht es ebenso.

Dass sie zwar ungern fliegen, aber wegen des Zeitvorteils trotzdem einsteigen, sagen 14 Prozent der weiblichen und 11 Prozent der männlichen Befragten. 10 Prozent der Frauen vermeiden Flugreisen, wo es geht, bei den Männern sind es 8 Prozent. Komplette Flugverweigerer sind 8 Prozent der Damen und 6 Prozent der Herren.

Hintergrundinformationen:
Bei der Bevölkerungsbefragung „Sicherheit & Gesundheit im Urlaub“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG wurden 1.000 Deutsche unter anderem zu Flugangst und Krankheit im Urlaub befragt. Untersuchungsdesign: Online-Befragung mit bevölkerungsrepräsentativer Hochrechnung; Befragungszeitraum: Mai 2014.

Zwei Drittel der Deutschen haben beim Urlaubsarzt Angst vor Falschbehandlung 
  


Mehrheit holt sich Zweitmeinung vom Hausarzt - Frauen begegnen Medizinern im Ausland skeptischer als Männer

Die Vorfreude ist groß. Doch dann trübt ausgerechnet eine Krankheit das Urlaubsvergnügen. Der dann anstehende Gang zum Arzt im Ausland fällt vielen Deutschen schwer. 68 Prozent der Bundesbürger haben bei Behandlungen im Ausland Angst vor falschen Behandlungen. Skepsis besteht auch bei der fachlichen Qualifikation. Daher würde die große Mehrheit ihren Hausarzt nach der Rückkehr zu Rate ziehen. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage der AachenMünchener Versicherung unter 1.000 Bundesbürgern.

Einem Arzt im Ausland bringen die Deutschen ein geringeres Vertrauen entgegen als ihrem eigenen Hausarzt. 86 Prozent der Bundesbürger würden zwar im Urlaub einen dortigen Mediziner aufsuchen, nach dem Urlaub zuhause aber zusätzlich ihren eigenen Doktor konsultieren. So wollen sie sich vor Fehldiagnosen absichern. Denn 68 Prozent der Bundesbürger sorgen sich bei einer Behandlung am Urlaubsort darum, dass ärztliche Fehler aufgrund von Verständigungsschwierigkeiten passieren könnten.

61 Prozent der Deutschen begegnen Ärzten im Ausland skeptisch, weil sie die fachliche Qualifikation nicht beurteilen können. Sie sind unsicher, welche Ausbildung der Mediziner absolviert hat und ob seine Kompetenzen genauso gut sind, wie bei dem gewohnten Arzt in Deutschland. Die wenigsten (26 Prozent) glauben an eine bessere ärztliche Versorgung im Ausland als zuhause in Deutschland.

Gerade bei Fernreisen sollten Urlauber beim Hotel oder Reiseleiter nach einer Liste mit empfehlenswerten Ärzten fragen. In der Praxis erhält man durch einen Blick auf Sauberkeit und Umgangston schon einen guten Einblick. Patienten sollten keine Hemmungen haben, ausführlich nachzufragen und sich Behandlungspläne erläutern zu lassen, bevor sie zustimmen.

Vorsichtige Frauen

Frauen sind gegenüber Medizinern im Ausland skeptischer als Männer: 74 Prozent der Urlauberinnen haben Angst, aufgrund von Verständigungsschwierigkeiten falsch behandelt zu werden, bei den Männern sind es 62 Prozent. 68 Prozent der Frauen haben Probleme, die fachliche Qualifikation des Urlaubsarztes zu beurteilen. Nur 53 Prozent der reisenden Männer teilen diese Sorge.

Erstaunlich ist, dass ausgerechnet die 18- bis 34-Jährigen am häufigsten Angst vor Sprachproblemen beim Arztbesuch im Ausland haben. Unter ihnen stimmen 27 Prozent ohne Einschränkung der Aussage zu, dass bei einem Arztbesuch im Ausland Behandlungsfehler aufgrund von Verständigungsproblemen passieren. Die ältere Generation sieht die sprachliche Verständigung mit dem Ferienarzt deutlich gelassener: In der Generation 55plus stimmen nur 14 Prozent voll zu.

Hintergrundinformationen:
Bei der Bevölkerungsbefragung „Sicherheit & Gesundheit im Urlaub“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG wurden 1.000 Deutsche befragt durch das Marktforschungsinstitut Toluna. Die Ergebnisse sind bevölkerungsrepräsentativ hochgerechnet; Befragungszeitraum: Mai 2014.

Wenn die Traumhochzeit zum Albtraum wird: Die schlimmsten Hochzeitspannen der Deutschen 
  


Fast jeder vierte Deutsche hat erlebt, dass Gäste Schäden verursacht haben - 15 Prozent sind Betrügereien von Hochzeits-Dienstleistern bekannt - Männer beim Junggesellenabschied leichtsinniger als Frauen

Ein beschwipster Gast fällt in die Hochzeitstorte, die Tante kippt Rotwein über das weiße Hochzeitskleid und der kleine Neffe zieht mit der Decke die teuren Gläser vom Tisch. Nahezu jeder kennt diese Szenen aus romantisch-komödiantischen Hollywoodfilmen. Doch so weit weg ist das nicht von der Realität: 22 Prozent der Deutschen haben bei ihrer eigenen Hochzeit oder der Trauung von Verwandten und Freunden schon erlebt, wie Gäste teure Schäden verursacht haben. Auch unzuverlässige Dienstleister und Diebstähle ruinieren öfter als gedacht die Feierlaune. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage der AachenMünchener Versicherung unter 1.000 Bundesbürgern.

Am schönsten Tag des Lebens sollte eigentlich alles perfekt sein. Doch in einigen Fällen trifft das leider nicht zu. Am häufigsten verursachen alkoholisierte Gäste und missglückte Hochzeitsspiele ärgerliche Schäden. Auf Platz zwei der Hochzeitskatastrophen landen unzuverlässige Dienstleister. 15 Prozent der Deutschen haben erlebt, dass Hochzeitsplaner, Band oder Gastronomen bei einer Hochzeit betrogen haben. Versprechungen wurden nicht eingehalten und am Ende gab es Fleisch für Vegetarier, der DJ tauchte nicht auf oder die Rechnung war überhöht. 13 Prozent kennen ein Paar, dem hohe Kosten entstanden sind, weil die Hochzeit kurzfristig abgesagt werden musste. Immerhin fünf Prozent haben dies bereits am eigenen Leibe erfahren.

Im Vorfeld Regeln aufstellen, um Gefahren zu vermeiden

Wenn die Braut sich nicht traut, hilft auch keine Vorsorge. Vor anderen Risiken können sich die Frischvermählten schützen. „Das Brautpaar sollte gefährliche Situationen vermeiden und riskante Hochzeitsspiele untersagen“, rät Stefan Köhlbach, Versicherungsexperte bei der AachenMünchener. Gefährlich sind beispielsweise Skylaternen, brennende kleine Ballons, die in den Himmel steigen. Weil sie durch ausgelöste Brände schwere Sach- und Personenschäden verursacht haben, sind sie in den meisten Bundesländern verboten. Zudem sind derartige Risiken in der Regel von der privaten Haftpflichtversicherung ausgeschlossen. Das Brautpaar bleibt auf dem unter Umständen enormen Schaden sitzen.

Beim Junggesellenabschied vergessen Männer jegliche Vorsicht

In Filmen wie „Hangover“ lassen es Männer beim Junggesellenabschied so richtig krachen. Doch auch in Wirklichkeit sind die Herren bei der Traditionssause besonders unvorsichtig. 17 Prozent haben schon einen Junggesellenabschied erlebt, bei dem Geld und Wertsachen verloren gingen oder gestohlen wurden. Unter den Frauen haben nur elf Prozent dieselben Erfahrungen gemacht. „Trägt der Junggeselle an dem Herrenabend seine teure Uhr oder die Junggesellin den diamantenbesetzten Verlobungsring, kann eine spezielle Wertsachen-Versicherung bei Diebstahl oder Verlust zumindest den materiellen Schaden abdecken“, sagt Versicherungsexperte Köhlbach. Bei einer Allgefahrenabsicherung ist auch das sogenannte Tragrisiko versichert, zum Beispiel wenn der Diamant aus der Fassung fällt oder die Perlenkette in der Hitze der Junggesellinnenparty reißt.

Und was ist, wenn nicht nur Sachen, sondern Personen zu schaden kommen? Im Übermut stolpert ein Gast auf der Tanzfläche und verletzt sich so schwer, dass dauerhafte Folgen bleiben. Zum Beispiel, weil der Kreuzbandriss für immer die Bewegungsfähigkeit des Knies einschränkt. Passiert ein Unfall in der Freizeit, kommt die gesetzliche Unfallversicherung nicht zum Tragen. Diese kommt nur für Schäden auf, die während der Arbeitszeit oder auf dem Hin- und Rückweg passieren. In der Freizeit hilft nur eine private Unfallversicherung weiter. Dafür muss aber jeder Hochzeitsgast selber sorgen.

Hintergrundinformationen:
Bei der Online-Kurzbefragung „Sommer 2014“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG wurden 1.000 Deutsche unter anderem zu ihren Erfahrungen bei Hochzeiten befragt. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung, Befragungszeitraum: Mai 2014.

Deutschland, deine Griller – Umfrage zeigt: Stichflammen und Brandverletzungen weit verbreitet 
  


Nur ein Viertel der Bundesbürger findet: Brutzeln ist Männersache

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen – die Grill-Saison ist in vollem Gang. Doch Vorsicht beim Hantieren mit Brandbeschleunigern! Immer wieder kommt es zu Verletzungen oder Verbrennungen. Drei von zehn Deutschensind beim Anfeuern mit Spiritus und Co. schon Stichflammen entgegen geschlagen. 24 Prozent haben sich beim Hantieren mit dem Grillgut an den Händen verbrannt. Jeder Fünfte berichtet von angesengter Kleidung – und bei ebenso vielen ist der Grill schon einmal umgekippt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage der AachenMünchener Versicherung, für die im Mai 1.000 Bundesbürgern befragt wurden.

Grillverletzungen wären vermeidbar, wenn man die notwendigen Verhütungsmaßnahmen beachten würde. „Besonders bei Verwendung von flüssigen Brandbeschleunigern, wie zum Beispiel Spiritus, kommt es oft zu Brandverletzungen“, sagt Stefan Köhlbach, Sicherheitsexperte von der AachenMünchener Versicherung. Um das Grillen im Garten und in freier Natur ohne Angst vor Verletzungen genießen zu können, gilt es deshalb, einige Sicherheitsvorkehrungen zu beachten. „Es sollten nur Grillanzünder mit Prüfsiegeln verwendet werden, etwa aus Trockenspiritus, Anzündgel oder Zündwürfel“, sagt Köhlbach.

Außerdem empfiehlt der Experte, den Grill kippsicher und im Windschatten aufzustellen.
Der Grillmeister sollte zudem Schutzhandschuhe und lange Grillzangen verwenden – und Kinder sollten einen Sicherheitsabstand von drei Meter einhalten. Zudem sollten Löschmittel wie ein Eimer mit Sand neben dem Grill positioniert werden. Ebenso gilt: Wasser niemals auf brennendes Öl gießen, da sonst Fettexplosionen mit schlimmen Verletzungen drohen.

Wozu der unsachgemäße Gebrauch des Grills im schlimmsten Fall führen kann, zeigt die Studie der AachenMünchener Versicherung auch: Vier Prozent haben durch die falsche Aufstellung des Grills schon einmal Gegenstände oder Pflanzen in Brand gesteckt. Bei drei Prozent sind Brandbeschleuniger in Flammen aufgegangen, da sie zu dicht am Grill standen. Ebenso viele berichten von einem explodierten Feuerzeug. Leichte Brandverletzungen bei Personen haben auch schon drei Prozent der Befragten miterlebt, verursacht durch unvorsichtigen Gebrauch wie den oben beschriebenen. Von schweren Verletzungen kann zum Glück nur ein Prozent der Bevölkerung berichten. Keinerlei negative Erfahrungen haben 48 Prozent der Befragten gemacht.

Kein Geschlechterkampf beim Grillen – Mehrheit findet nicht, dass Grillen Männersache ist

Wer die Macht über den Grill haben sollte, ist für die meisten Deutschen keine Geschlechterfrage. Nur 25 Prozent der Bundesbürger finden, dass Grillen reine Männersache ist. Die überwiegende Mehrheit ist der Überzeugung, dass Frauen ebenso gut grillen können. Auch nach Geschlecht betrachtet, zeigen sich kaum Unterschiede im Ergebnis: Nur 27 Prozent der Männer finden, dass Grillen Kerlen vorbehalten sein sollte – und 23 Prozent der Frauen sehen das genauso.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Umfrage zum Thema „Grillen und Grillunfälle 2014“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: Mai 2014

WM-Sommer 2014: Deutsche wollen am liebsten mit Thomas Müller Autokorso fahren – Manuel Neuer auf Platz 2 
  


Dahinter weitere „Sommermärchen“-Stars: Lahm, Schweinsteiger und Podolski - Aus Sommerlaune lassen zwei Fünftel der Deutschen ihr Auto offen stehen - Expertentipps, damit die WM-Freude nicht Frust umschlägt

Das Sommermärchen der WM 2006 hat Deutschland verzaubert. Nun steht die nächste Fußballweltmeisterschaft vor der Tür und die Fans schmücken ihre Autos mit Flaggen, Schals und Tröten. Sollte die Nationalmannschaft diesmal den Traum wahr werden lassen und Weltmeister werden, würden fast drei Viertel der Bundesbürger gern mit einem der Spieler Autokorso fahren. Der beliebteste Beifahrer ist Double-Gewinner Thomas Müller von Bayern München. Auf Platz 2 mit nur einem Prozent weniger Zustimmung folgt Mannschaftskollege Manuel Neuer. Weiter geht es mit den „Sommermärchen“-Stars Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski auf den Plätzen 3 bis 5. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage der AachenMünchener Versicherung unter 1.000 Bundesbürgern im Mai 2014.

Überall Flaggen, Jubel und hupende Autos: Der Autokorso gehört zu einem WM-Sieg wie Sekt zu Silvester. Im Cabrio neben sich hätten die Deutschen dabei am liebsten die Spieler des FC Bayern München. Mit 18 Prozent ist Thomas Müller der beliebteste Mitfahrer aus dem WM-Kader, gefolgt von Manuel Neuer, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger. Ganz knapp dahinter liegt ein weiterer „Sommermärchen“-Star: Lukas Podolski, aktuell Spieler des FC Arsenal. Nur 28 Prozent der Bundesbürger können sich nicht für die Fußball-WM begeistern und würden auf eine Cabrio-Fahrt im Autokonvoi verzichten – ob mit Spieler oder ohne.

Bei aller Euphorie nach einem gewonnenen WM-Spiel der Nationalmannschaft – die Mitfahrt in einem Autokorso ist leider nicht ungefährlich und sogar verboten. Unnötiges Hin- und Herfahren kann laut Straßenverkehrsordnung als Ordnungswidrigkeit mit 20 Euro bestraft werden. Auch Hupen zur WM stellt grundsätzlich eine Ordnungswidrigkeit dar. Wirklich gefährlich wird es dann, wenn Fans fahnenschwenkend auf den Cabrio-Sitzen stehen, aus dem Schiebedach oder gar auf der Motorhaube hängen. „Selbst bei Schrittgeschwindigkeit sollten Fahrzeuginsassen immer den Gurt anlegen, sonst können Unfälle schwere Verletzungen zur Folge haben“, sagt Stefan Köhlbach, Versicherungsexperte bei der AachenMünchener. „Im Schadensfall kann dieses Verhalten außerdem zu Abstrichen bei der Versicherungsleistung führen.“

Im Sommer gehen die Deutschen generell leichtsinnig mit ihrem Auto um

Überhaupt macht Sommerlaune die Deutschen leichtsinnig – und das WM-Fieber dürfte das noch verstärken. Die WM-Flagge klemmt noch im Fensterspalt, der Fahrer hat es eilig, zum Anpfiff zu Hause zu sein. Da bleiben Fenster und Schiebe- oder gar Cabrio-Dächer, die während der Fahrt für Abkühlung sorgten, schnell mal einfach offen – oder es wird gar der Schlüssel versehentlich Stecken gelassen. Zwei von fünf Deutschen geben zu, dass ihnen so eine Nachlässigkeit im Sommer passiert. Am häufigsten wird ein Fenster offen gelassen wird – entweder versehentlich oder weil der Fahrer darin kein Risiko sieht (15 Prozent). Jeder zehnte Deutsche vergisst auch gelegentlich, den Wagen abzuschließen oder lässt gar eine Tür ein Stück auf. Ebenso viele lassen das Schiebedach ab und zu offen.

„Ein offenes Fenster oder Schiebedach ist quasi eine Einladung für Diebe“, sagt Versicherungsexperte Köhlbach. Eine Kaskoversicherung zahlt nur, wenn Fahrzeug und Fenster verschlossen und die Wertsachen von außen nicht sichtbar. Auch ein geöffnetes Cabrio-Verdeck gilt als grob fahrlässig – das sollten sich vor allem die sechs Prozent der Deutschen merken, die in der Studie angeben, das Verdeck eines Cabrios schon mal offen zu lassen wenn sie den Wagen verlassen.

Besorgniserregend ist auch der leichtfertige Umgang mit Kindern oder Tieren im Auto. Jeder zehnte Deutsche lässt ein Fenster an einem warmen Sommertag offen, wenn ein Kind darin wartet. Zwölf Prozent tun das, um ein Haustier, das sich im Wagen befindet, mit Frischluft zu versorgen – zum Beispiel beim Einkaufen. „Diese Vorgehensweisen sind sehr gefährlich: Im Inneren des Auto können bei direkter Sonneneinstrahlung nach kurzer Zeit 70 Grad herrschen. Ein im Wagen wartendes Kind kann dadurch einen Hitzeschock oder sogar Atemstillstand erleiden“, so Köhlbach. „Tiere heizen im Auto noch schneller auf als Menschen – da hilft auch ein Luftzug durch das geöffnete Fenster nichts.“ Zudem kann es teuer werden: Die Polizei darf ein Auto gewaltsam öffnen, um Mensch oder Tier zu befreien. Die Kosten für Schaden und Bußgeld trägt der Autobesitzer, da springt auch keine Versicherung ein.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung „Autofahren im WM-Sommer“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: Mai 2014.

Jeder sechste deutsche Urlauber geht zu leichtsinnig mit Wertsachen um 
  


Sechs Prozent  wurden beim Baden bereits bestohlen - Dringend benötigte Wertsachen am Körper tragen

Endlich Urlaub: Die schönste Zeit des Jahres soll für Entspannung sorgen. Doch wenn die wertvolle Armbanduhr oder die Brieftasche mit Bargeld, Papieren und Bankkarte gestohlen wird, ist die Ferienstimmung schnell dahin. Vor allem beim Baden ist das Risiko eines Diebstahls groß – und dabei geht jeder sechste zu sorglos mit Bargeld und Schmuck um. Das zeigt die Umfrage „Wertsachen im Urlaub“, die von der AachenMünchener Versicherung unter 1.000 Bundesbürgern durchgeführt wurde.

Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit reicht schon aus, und weg ist das Portemonnaie. Taschendiebe lauern nicht nur in Großstädten, sondern auch am gutbesuchten Strand oder im Freibad. Die gute Nachricht: Fast die Hälfte der Bundesbürger gibt an, wann immer möglich gar keine Wertsachen mitzunehmen beziehungsweise sie vor dem Baden z. B. im Hotel-Safe oder im Schließfach der Badeanstalt zu deponieren. Der Rest der Bevölkerung ist jedoch nicht ganz so vorsichtig.

28 Prozent geben an, dass immer eine Person am Platz bleibt und aufpasst, wenn sie in einer Gruppe unterwegs sind. Wenn keiner aufpassen kann, versteckt jeder sechste seine Wertsachen unter dem Handtuch oder in den Schuhen. Ebenso viele versuchen, die Habseligkeiten vom Wasser aus im Auge zu behalten. Davon raten Experten ab. „Wenn man im Wasser bemerkt, dass jemand sich am eigenen Hab und Gut zu schaffen macht, ist schon alles zu spät“, sagt Stefan Köhlbach, Versicherungsexperte bei der AachenMünchener. „Außerdem kann niemand seine Sachen ununterbrochen im Auge behalten – und das Aufpassen nimmt jeglichen Badespaß.“

Stattdessen sollten sich Urlauber vorher zunächst gründlich überlegen, welche Wertsachen sie beim Baden wirklich benötigen. Das tun laut Umfrage immerhin 63 Prozent. „Die dringend benötigten Wertsachen sollten fest am Körper getragen werden, wenn keine vertraute Person aufpassen kann. Dafür gibt es spezielle wasserdichte Schutzhüllen, in denen selbst Smartphones und Autoschlüssel mit Elektronik das Bad heil überstehen“, so Köhlbach. Auch Bargeld bleibe darin trocken. Die kleinen Helferlein gibt es zum Beispiel im Outdoor- oder Technikfachgeschäft. Sechs Prozent der Bevölkerung beherzigen laut der Umfrage bereits diesen Rat und nehmen benötigte Wertsachen mit ins Wasser. Teurer Schmuck sollte aber nicht am Körper getragen werden, der könnte beim Baden verloren gehen.

Das Aufpassen einfach dem freundlichen Liegenachbar zu überlassen, ist dem Experten zufolge auch keine gute Idee: „Es sollte sich niemand darauf verlassen, dass ein Fremder ununterbrochen auf die eigenen Habseligkeiten achtet.“ Auch dieser sei schließlich zum Urlaub machen da und kann ein kleines Nickerchen halten, sich ein Eis holen oder einfach kurz zur Toilette müssen.

Kommt es beim Baden aber zum Diebstahl, wie es bei sechs Prozent der Bevölkerung schon einmal passiert ist, kann eine Reisegepäckversicherung für den Verlust bestimmter Gegenstände aufkommen. Hier ist auf die Versicherungsbedingungen zu achten, denn der Schutz besteht nicht pauschal für alle Wertsachen – Bargeld oder Bankkarten sind zum Beispiel ausgeschlossen. Und ist der Autoschlüssel weg, so dass Schlösser ausgetauscht beziehungsweise Schlüssel umprogrammiert werden müssen, kommt dafür eher eine gute Vollkasko-Versicherung auf, etwa die OPTIMAL-Variante der AachenMünchener. Auch beim gemieteten Auto sollte daher auf den Umfang des Vollkaskoschutzes geachtet werden.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung „Frühjahrsumfrage“ zu diversen Themen im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: Februar 2014

WM in Brasilien: Kriminalität bremst Reiselust der Deutschen 
  


Nur fünf Prozent der Bundesbürger haben keine Angst vor Überfällen

Die Fußball-WM in Brasilien steht vor der Tür. Knapp ein Drittel der Deutschen würde gerne ins Land des Gastgebers reisen. Allerdings wäre es 22 Prozent der Befragten zu teuer. 15 Prozent der Bundesbürger werden generell durch hohe Reisekosten und eine hohe Kriminalitätsrate abgeschreckt. Sieben Prozent würden allein wegen der Kriminalität nicht fahren. Lediglich fünf Prozent äußern keinerlei Bedenken, den Fußball-Event zu besuchen. Ihnen wäre die Reise das Geld wert und sie haben keine Angst vor der Kriminalität. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung, die anlässlich der Fußball-WM im Juni unter 1.000 Bundesbürgern durchgeführt wurde.

Die Vorbehalte der Deutschen sind begründet: Gerade im Nordosten Brasiliens hat sich die allgemeine Sicherheitslage in jüngster Zeit verschlechtert. Deswegen rät auch das Auswärtige Amt zur besonderen Vorsicht bei Reisen zum Sport-Event des Jahres (www.auswaertiges-amt.de). Stefan Köhlbach, Versicherungsexperte bei der AachenMünchener Versicherung, sagt: „Damit das Fußballereignis zu einem großartigen Erlebnis für die Fans wird, sollten Sie auf jeden Fall die Ratschläge des Auswärtigen Amts zu Reisen nach Brasilien berücksichtigen. Wichtig ist, die Vororte und weniger belebten Straßen in Brasilien zu meiden, da dort die Wahrscheinlichkeit schneller Hilfe geringer ist. Grundsätzlich gilt: Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man nicht noch alleine auf die Straße gehen. Der Aufenthalt in einer größeren Gruppe ist immer zu empfehlen.“

Beim Einkaufsbummel in den Innenstädten ist es außerdem ratsam, keinen auffälligen Schmuck und Wertsachen zu tragen und Bargeld  nur im erforderlichen Umfang bei sich zu führen. „Originaldokumente und teure Wertsachen gehören ohnehin immer in den Safe geschlossen“, erklärt Stefan Köhlbach.

WM-Reisende sollten neben den Vorsichtsmaßnahmen in Brasilien auch zu Hause vorsorgen. Denn die Urlaubszeit ist bekanntermaßen auch Einbruchszeit. Deshalb ist es wichtig, dass Mieter und Eigentümer den Versicherungsstatus ihrer Wohnung regelmäßig überprüfen. Denn kommt es während der Abwesenheit zu einem Einbruch, ist die Hausratversicherung in der Lage, das entwendete oder zerstörte Privateigentum finanziell abzusichern. Beachtet man diese Punkte, steht einer Reise zur WM in Brasilien nichts mehr im Wege.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung „Frühjahrsumfrage“ zu diversen Themen im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: Februar 2014

Jeder zweite Deutsche hat Angst vor Hunden 
  


Die Bundesbürger zittern vor allem vor Kampfhunden und wenn der Hund nicht unter Kontrolle ist - 40 Prozent haben zumindest Respekt vor dem Tier

Der Hund ist Deutschlands beliebtestes Haustier, Familienmitglied und Liebling. Doch was für den einen zum Leben gehört, sorgt bei anderen für Angstschweiß. 90 Prozent der Deutschen haben großen Respekt oder sogar Angst vor Hunden. Nur neun Prozent treten Hunden ganz unbefangen gegenüber. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung unter 1.000 Bundesbürgern.

Die Angst der Deutschen vor Hunden ist weit verbreitet. 52 Prozent der Bundesbürger fürchten sich. Doch ob es sich um eine riesige Dogge oder einen kläffenden Wadenbeißer handelt: Die Größe des Hundes hat wenig Einfluss auf die Angst der Deutschen. Nur vier Prozent haben speziell vor großen Hunden Angst, gerade einmal ein Prozent vor kleinen. Bedrohlicher finden es die Befragten, wenn Herrchen oder Frauchen ihren Hund nicht im Griff haben. 28 Prozent äußern Unbehagen, wenn sie das Gefühl haben, der Besitzer kontrolliere sein Tier nicht ausreichend.

Hundehalter haften immer

Solch ein Kontrollverlust kann jedoch auch für Hundehalter Folgen haben. Denn wenn Hunde einen Schaden anrichten, haftet in Deutschland grundsätzlich der Halter, auch wenn er keine Schuld hatte. Auf Herrchen oder Frauchen kommen dann Schadenersatzansprüche für die Bissverletzungen zu. Neben den Heilungskosten müssen sie oft auch Schmerzensgeld und nicht selten eine lebenslange Rente an die Gebissenen zahlen. Die kompletten Beträge übersteigen schnell die finanzielle Leistungsfähigkeit des Hundehalters. Darum besteht in einigen Bundesländern Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Pflicht, eine Haftpflichtversicherung für den Vierbeiner abzuschließen.

Deckungssumme von drei bis fünf Millionen Euro empfohlen

Beim Abschluss einer Tierhalterhaftpflichtversicherung müssen verschiedene Dinge beachtet werden. „Damit auch weitreichende Schäden zuverlässig abgedeckt sind, ist eine hohe Deckungssumme anzuraten“, sagt Stefan Köhlbach von der AachenMünchener. Beispielsweise muss die Deckungssumme, gerade für Personenschäden, hoch genug sein, um im Schadensfall alle Kosten decken zu können. In einigen Bundesländern wie Niedersachsen ist auch eine Mindestsumme von 500.000 Euro für Personenschäden und 250.000 Euro für Sachschäden vorgeschrieben. Fachleute raten zu einer Summe von drei bis fünf Millionen Euro. „Auch Auslandsaufenthalte sollten inbegriffen sein, genauso wie Schäden bei Führen ohne Leine oder die sogenannten Deckschäden.“, rät Versicherungsexperte Köhlbach. 

Hunde können hohe Schäden verursachen

Hunde können auch hohe Schäden verursachen, die nicht unbedingt durch Bissattacken hervorgerufen werden. Bereits ein nicht angeleinter Hund kann viele Schäden verursachen. Er kann vor ein Fahrrad laufen und den Radler zum Stürzen bringen, einen Menschen anspringen und dabei die Kleidung beschädigen oder Autounfälle auf der Straße verursachen.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung „Frühjahrsumfrage“ zu diversen Themen im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: Februar 2014

Mehr als jeder vierte Deutsche nutzt Finanz-Apps 
  


Vor allem mobile Helfer zu den Finanzprodukten sind beliebt - Jeder zehnte Deutsche würde für den App-Service Gebühren zahlen

27 Prozent der Deutschen nutzen bereits mobile Applikationen (Apps) von Banken oder Versicherungen. Noch ist die Zahl der Ablehner größer. Allerdings kann sich fast jeder fünfte Deutsche vorstellen, künftig die App eines Finanzdienstleisters zu nutzen. Jeder zehnte ist zudem bereit, eine einmalige Gebühr von ein bis zwei Euro zu bezahlen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung unter 1.000 Bundesbürgern, die im Februar 2014 durchgeführt wurde.

Kontoführung, Depotverwaltung und Serviceleistungen rund um die eigenen Finanz- und  Versicherungsprodukte sind die beliebtestens Anwendungen, die die Deutschen über Finanz-Apps in Anspruch nehmen. Dank der kleinen Programme für Smartphones und Tablet-Geräte können Kunden überall unterwegs ihre Finanzen überprüfen und Fragen rund um ihre Versicherungen klären. „Jeder zweite Internetzugriff erfolgt heutzutage bereits über ein mobiles Gerät. Mit unserer kostenlosen Service-App berücksichtigen wir dieses zunehmende Bedürfnis nach mobilen Möglichkeiten“, sagt Stefan Köhlbach von der AachenMünchener. So erhalten Versicherte mit der Service-App beispielsweise sofort überall einen direkten Draht zum Kunden- und Schaden-Service-Center. „Ganz gleich, ob Versicherte direkt eine Autopanne oder einen Schaden an ihrem Wohngebäude melden möchten – mit der App lässt sich vieles einfach und schnell vor Ort abwickeln“, so der Versicherungsexperte.

Finanz-Apps bieten auch nützliche Alltagshilfen

Jeder fünfte Deutsche weiß diesen mobilen Service zu schätzen und nutzt bereits Apps von Finanzdienstleistern, die sich direkt auf ein gekauftes oder verwendetes Produkt beziehen. Einige Kunden nehmen auch Produkt unabhängige Zusatzservices von Banken und Versicherungen in Anspruch, wie zum Beispiel einen Budget-Planer, Notruf-Apps oder spezielle Informationsdienste. „Unsere Service-App bietet beispielsweise zusätzlich die Möglichkeit, sich den aktuellen Parkplatz seines Autos anzeigen zu lassen“, sagt Stefan Köhlbach. Per GPS des Smartphones wird der Standort des Parkplatzes bestimmt und gespeichert. Zudem können Orientierungshilfen eingegeben werden, wie zum Beispiel ein bestimmtes Geschäft oder der Bahnhof in der Nähe. Auch Notizen wie das Zeitlimit auf dem Parkdeck lassen sich über die elektronischen Helferlein speichern. Wer möchte, kann zudem den Abstellort mit dem Smartphone fotografieren und das Foto in der App speichern. Später genügt ein Knopfdruck und das Gerät zeigt den eigenen Standort sowie den Weg zum Fahrzeug auf den vorinstallierten Karten-Apps des Smartphones.

Das Interesse an mobilen Alltagshilfen ist groß. Mehr als ein Viertel der Befragten nutzt Apps von Finanzdienstleistern bereits. Auch 20 Prozent der Deutschen, die bisher noch kein entsprechendes Programm auf ihr Smartphone und Tablet-Gerät heruntergeladen haben, planen künftig diesen mobilen Service zu nutzen. Einige von ihnen wären sogar bereit, für Apps von Finanzdienstleistern, die einen starken Mehrwert bieten, eine einmalige Gebühr von ein bis zwei Euro Gebühr zu bezahlen. Sogar Menschen, die momentan diesen Service noch nicht nutzen, können sich vorstellen, künftig dafür ein bis zwei Euro zu zahlen. „Wir gehen davon aus, dass der Trend zu mobilen Dienstleistungen über das Smartphone oder ein Tablet-Gerät weiterhin zunehmen wird. Für den sicheren Umgang mit Apps sollten Finanzgeschäfte allerdings nie aus öffentlichen Netzwerken getätigt werden“, so der Versicherungsexperte.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung „Frühjahrsumfrage“ zu diversen Themen im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: Februar 2014

Frühjahrsputz ist für die Deutschen ein Auslaufmodell 
  


Mehr als ein Drittel verzichtet im Frühling auf die Reinigungsaktion - Acht Prozent interessieren sich generell nicht für das Reinemachen

Die Bundesbürger verlieren die Lust auf Frühjahrsputz. 36 Prozent halten nichts von dieser Tradition und geben sogar an, diesen Brauch nie verstanden zu haben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der AachenMünchener Versicherung unter 1.000 Bundesbürger.

Wenn nach dem langen dunklen Winter wieder die Sonne strahlt, fallen die Flecken auf den Fensterscheiben wieder ins Auge. In deutschen Haushalten regt sich dann der Aktionismus und es werden Fenster geputzt und Fußböden gebohnert. So war es zumindest einmal. Denn neuerdings steht der Frühjahrsputz nicht mehr besonders hoch im Kurs. Mehr als ein Drittel der Bundesbürger verweigert sich dem Großreinemachen zur Saison. Sie halten ihr Haus das ganze Jahr über gleichmäßig sauber und können im Frühling keinen Grund für eine besondere Säuberungsaktion erkennen.

Nach den Totalverweigerern stellen die Frischluftfreunde die zweitgrößte Gruppe. Den traditionellen Putzmarathon in den Wohnräumen machen auch sie nicht mit. Doch sie haben eine Alternative: 31 Prozent zieht es bei den ersten warmen Sonnenstrahlen in den Garten. Sie schrubben die Terrasse, streichen den Zaun und putzen die Fenster blank.

19 Prozent der Deutschen schwören weiterhin auf die bewährte Tradition, im Frühjahr das Haus oder die Wohnung von innen und außen gründlich zu reinigen. Mit dem ersten Vogelzwitschern juckt es ihnen in den Fingern, ihre Putzleidenschaft auszuleben. Soviel Hingabe wirkt auf weitere 14 Prozent ansteckend: Sie lassen sich gegen ihren Willen von dem Frühjahrsaktionismus anstecken. Acht Prozent interessieren sich generell nicht für das Reinemachen.

Bei Stress und Ärger auf das Putzen verzichten

Der traditionelle Frühjahrsputz im heimischen Wohnzimmer fällt somit immer häufiger aus. Für die notwendige Reinigung wird schnell mal nebenbei geputzt – ohne die gründliche Vorbereitung einer geplanten Frühjahrsaktion. Dabei verzichten viele auf Sicherheit. Ein Viertel der Deutschen klettert auf Tisch oder Hocker, 17 Prozent auf den Badewannenrand und 14 Prozent sogar auf den Fenstersims, anstatt die sichere Leiter aus dem Keller zu holen.

„Zur großen oder kleinen Putzaktion im Haus oder Garten gehört eine sichere Leiter, am besten aus Aluminium und mit gummierten Standfüßen und Stufen. Nichts sollte rutschen oder wackeln“, sagt Stefan Köhlbach von der AachenMünchener. „Wer hier spart riskiert Knochenbrüche oder Schlimmeres. Auch Stress und Zeitmangel gefährden die Hausreinigung.“ Schließlich passieren im Haushalt mehr tödliche Unfälle als im Straßenverkehr. „Sollte trotz aller Vorsicht einmal ein Unfall geschehen, sind Sie mit einer privaten Unfallversicherung gegen die finanziellen Folgen einer Invaltidität abgesichert.“ So Köhlbach weiter. Eine private Unfallversicherung zahlt z.B. eine Invaliditätsleistung oder lebenslange Unfall-Rente, wenn sie durch einen Unfall bleibende Schäden erleiden.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung „Frühjahrsumfrage“ zu diversen Themen im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: Februar 2014

Gefährliche Glätte: Nur jeder Zweite streut gewissenhaft 
  


In der kalten Jahreszeit verwandeln sich Gehwege, Treppen und Auffahrten in Rutschbahnen. Wer nicht richtig streut und unglücklich ausrutscht, verbringt die Feiertage mit Knochenbrüchen oder Gehirnerschütterungen. Doch nur die Hälfte der Deutschen, die für das Streuen von einem Grundstück beziehungsweise anliegender Wege verantwortlich sind, haben sich bisher mit Streumaterial eingedeckt. Nur eine knappe Mehrheit von 55 Prozent gibt außerdem an, rechtzeitig zu streuen, sobald die Temperaturen in Gefrierbereich fallen. Die Unfallgefahr ist daher hoch – sowohl für die Bewohner selbst, also auch für Besucher und Spaziergänger. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der AachenMünchener Versicherung unter 1000 Bundesbürgern. In der Glatteis-Zeit helfen wintertaugliches Schuhwerk und Tipps zum bewussten Hinfallen, das Verletzungsrisiko zu verringern.

„Hauseigentümer haben Räumpflicht und müssen deshalb bei Eis und Glätte besonders schnell reagieren. In den frühen Morgenstunden müssen alle Zugänge zum Haus sowie die angrenzenden öffentlichen Gehwege geräumt und gestreut werden“, sagt Experte Stefan Köhlbach von der AachenMünchener Versicherung. Etwas mehr als die Hälfte der Grundstücksbesitzer gehen dieser Pflicht auch sorgsam nach. Jeder Fünfte kümmert sich immerhin darum, dass ein Familienmitglied die Aufgabe übernimmt. Acht Prozent setzen auf Nachbarschaftshilfe. Zehn Prozent geben an, erst abends zu streuen, weil sie tagsüber arbeiten. Ebenso viele kümmern sich nur um ihre eigene Auffahrt und lassen angrenzende öffentliche Wege außer Acht.

Mieter, insbesondere aus Mehrparteien-Häusern, machen sich deutlich weniger Gedanken um das Streuen, wie die Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern zeigt. 38 Prozent aller Befragten geben an, dass sie nicht streuen, weil ihr Vermieter dafür zuständig sei. „Auch wenn man rechtlich nicht in der Pflicht steht, sollte man zur eigenen Sicherheit darauf achten, dass die Gehwege ausreichend gestreut sind“, empfiehlt Köhlbach von der AachenMünchener Versicherung.

Streumaterial: Sand, Split und Sägespäne sind gute Alternativen zu Salz

Mit Streumaterial eingedeckt, hat sich jeder zweite Hausbewohner auch noch nicht – dabei ist es höchste Zeit. Doch was ist das richtige Streumaterial? In vielen Kommunen ist der private Gebrauch von Streusalz aus ökologischen Gründen verboten. Deswegen streut man am besten mit umweltfreundlichen Mitteln auf Basis von Kalk oder Quarz. Diese Streumittel sind mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ gekennzeichnet. Doch auch einfacher Sand, Split und sogar Sägespäne lassen sich als Streumittel einsetzen. Sand und Split können nach dem Tauwetter einfach wieder aufgefegt werden. Sägespäne verrotten meist nach wenigen Wochen von selbst. 

Richtig hinfallen schützt vor schlimmen Verletzungen

Wenn die Gehwege spiegelglatt sind, dann lohnen sich feste Schuhe mit Spikes oder sogenannte Schuhschneeketten, die an jedem Schuhwerk befestigt werden können. Wer in der kalten Jahreszeit nicht auf Fahrradfahren verzichten möchte, kann sich Reifen mit Spikes oder Schneeketten für das Fahrrad besorgen. „Wer beim Winterspaziergang ins Straucheln gerät, sollte versuchen, bewusst hinzufallen“, sagt AachenMünchener-Experte Stefan Köhlbach.

Mit folgenden Tipps kann man das Verletzungsrisiko auf den glatten Straßen verringern: Kippt man vornüber, sollten die Unterarme vors Gesicht genommen werden, um somit seinen Kopf zu schützen. Man muss vermeiden mit ausgestreckten Händen sein gesamtes  Gewicht auffangen zu wollen. Denn so können Handgelenke leicht verstauchen oder sogar brechen. Wer nach hinten fällt, sollte schnell einen runden Rücken machen, indem man das Kinn auf das Brustbein zieht. Dadurch mindert man den Aufprall und schützt seinen Kopf. „Egal, was man gerade in der Hand hält – beim Sturz muss man sofort alles fallen lassen, um zusätzliche Verletzungen zu vermeiden“, rät Köhlbach.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung „Wintertrends“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Online-Befragung unter 1.000 Teilnehmern ab 18 Jahren, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung. Befragungszeitraum: November 2013.

Stille Nacht, Neujahrsnacht: Deutsche feiern besinnliches Silvester 
  


40 Prozent der Deutschen feiern Silvester 2013 am liebsten im kleinen Kreis bei Raclette oder Fondue - Mehr als die Hälfte der Bundesbürger verzichtet auf das Zünden von Böller und Raketen

Zum Jahresende locken Silvesterpartys in Kneipen und Diskotheken. Doch zwei Drittel der Deutschen machen es sich lieber zu Hause bequem. Am liebsten verbringen die Bundesbürger die Neujahrsnacht im kleinen Kreis beim Raclette- oder Fondueessen. Nur sieben Prozent planen dieses Jahr eine Großveranstaltung zu besuchen. Das ergibt eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung unter 1.000 Bundesbürgern. Grund hierfür ist womöglich die generelle Abneigung gegen Feuerwerkskörper. Mehr als die Hälfte der Deutschen verzichtet in der Silvesternacht auf das Anzünden von Böllern und Raketen. Wer es am 31. Dezember trotzdem krachen lassen will, sollte einige Sicherheitstipps beherzigen.

Am Ende des Jahres haben die meisten Deutschen das Feiern satt. Nur knapp ein Viertel der Republik zieht es in der letzten Nacht des Jahres zu einer Silvesterparty. 17 Prozent verabschieden das Jahr bei einer privaten Feier mit Sekt und Berlinern. Der Großteil macht es sich zu Hause gemütlich. Knapp 40 Prozent der Befragten geben an, dass sie am liebsten im kleinen Kreis Raclette oder Fondue essen. 27 Prozent verkriechen sich mit dem Partner in den eigenen vier Wänden. Ungefähr jeder zehnte Deutsche kann mit Silvester nichts anfangen. Neun Prozent der Bundesbürger feiern nicht in das neue Jahr.

Prüfsiegel bei Feuerwerkskörpern beachten

Auch beim Zünden von Feuerwerk lassen es die Deutschen eher ruhig angehen. Mehr als die Hälfte der Deutschen verzichtet in der Silvesternacht auf das Anzünden von Feuerwerk. Nur Jeder fünfte Bundesbürger lässt das Jahr gern mit Böller und Raketen ausklingen. Dabei achten sie auch gewissenhaft auf die Sicherheit der Knallkörper. Fünf Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, je lauter die Feuerwerkskörper desto besser. „Bei  der Auswahl des Feuerwerks sollte man unbedingt auf das sogenannte BAM-Siegel der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung achten,“ rät Stefan Köhlbach, Experte der AachenMünchener Versicherung.“ Denn Böller und Raketen ohne dieses Prüfsiegel dürfen in Deutschland nicht verkauft werden. Ware vom Schwarzmarkt verspricht billiger zu sein und lauter zu knallen. Doch solche Feuerwerkskörper sind hochgefährlich.“

Schutz für die Ohren

46 Prozent der Befragten schauen sich das Feuerwerkspektakel gerne aus der Ferne an. „Auch wenn man nur daneben steht – wer sich in der Silvesternacht draußen aufhält sollte mit Watte oder Ohrenstöpsel sein Trommelfell schützen,“ empfiehlt Köhlbach. „Zu den häufigsten Unfällen an Silvester zählen Verletzungen des Innenohrs. Im Falle einer solchen Verletzung bietet eine private Unfallversicherung optimalem Schutz vor den finanziellen Folgen.“ Damit es nicht soweit kommt, ist stets äußerste Vorsicht geboten. Denn wer einmal verletzt wird, hat auch bei zukünftigen Silvesterfeiern weniger Spaß. Immerhin ein Prozent der Befragten bleibt an Silvester im Haus, weil sie schon einmal vom Feuerwerkskörpern verletzt worden sind.

Funken werden Feuer

Knapp 20 Prozent der Bundesbürger geben an, dass sie zwar auf laute Böller verzichten können, jedoch gern buntes Feuerwerk wie Funkenfontänen oder Raketen zünden. Auch bei diesen scheinbar harmloseren Feuerwerkskörpern ist äußerste Vorsicht geboten. Funken und Fontänen können Kleidung in Brand setzen und schwere Verbrennungen verursachen.

Auch bei sogenanntem Tischfeuerwerk sollte man brandschutztechnische Vorkehrungen treffen. „Die Feuerwerkskörper für drinnen sollten weit weg von Gardinen, Adventskranz oder entflammbaren Stoffen und auf einer feuerfesten Unterlage gezündet werden,“ rät Stefan Köhlbach. „Am besten eignet sich dazu ein Backblech oder ein Glasteller. Kommt es dennoch zu Brandschäden am Wohnungsinventar, ist das ein Fall für die Hausratversicherung.“

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung „Wintertrends“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Online-Befragung unter 1.000 Teilnehmern ab 18 Jahren, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung. Befragungszeitraum: November 2013.

Feuer und Flamme an Heiligabend – die häufigsten Weihnachtsunfälle der Deutschen 
  


Die meisten Unfälle passieren mit dem Weihnachtsbaum - Jedem zehnten Deutschen ist schon der Adventskranz in Flammen aufgegangen

Weihnachten ist die Zeit der Besinnung und des ruhigen Beisammenseins. Doch fast ein Drittel der Deutschen hat während der Feiertage schon Unfälle oder kleine Katastrophen erlebt. Die häufigsten Unglücke passieren mit dem Weihnachtsbaum: 16 Prozent der Bundesbürger mussten schon erfahren, dass dieser nicht ungefährlich ist, zum Beispiel durch Verletzungen beim Stutzen, plötzliches Umkippen oder Feuer fangen. Als leicht entflammbar entpuppt sich aber auch der Adventskranz. Bei jedem zehnten Bundesbürger ist der schon einmal in Flammen aufgegangen. Das sind jedoch nicht die einzigen Unfallquellen, wie eine repräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung zeigt.

In der besinnlichsten Zeit des Jahres sorgen Tannengestecke, der Weihnachtsbaum, Kerzen und festliches Essen für eine wohlige Atmosphäre. Aber genau diese Stimmungsmacher sind es auch, die die Weihnachtszeit für viele zu einem „Spiel mit dem Feuer“ machen.
14 Prozent der Bundesbürger berichten, dass Tannenzweige an Weihnachtsbaum und Adventskranz schon einmal Feuer gefangen haben.

Stefan Köhlbach, Experte von der AachenMünchener Versicherung, erklärt dazu: „Besondere Vorsicht ist bei echten Kerzen und trockener Heizungsluft geboten. Wer auf keinen Fall auf echtes Wachs verzichten möchte, sollte einen Eimer Wasser griffbereit hinstellen. Empfehlenswerter sind allerdings Elektrokerzen – die gibt es heute ja bereits in täuschend echten Design“.

Auch der Weihnachtsschmauß ist nicht ungefährlich

Doch auch das Festessen birgt Gefahren, wenn es im Ofen vergessen wird. Das ist neun Prozent Deutschen schon passiert. Acht Prozent der Befragten berichten von Verletzungen schon beim Zubereiten des Festmahls. Drei Prozent der Deutschen haben sich schon einmal am Weihnachtsessen übel verschluckt, als ihnen eine Gräte oder ein Stück Knochen im Halse stecken geblieben ist.

Opfer ihrer eigenen Ungeduld und Neugierde sind acht Prozent der Bundesbürger schon geworden: Sie haben sich beim Auspacken der Geschenke verletzt – zum Beispiel, weil sie sich am scharfen Papier oder mit der Schere geschnitten haben.

Ebenso viele Deutsche wurden schon Zeuge davon, dass der Weihnachtsbaum umstürzte und ein Familienmitglied traf. „Beim Aufstellen des Baumes sollte gründlich geprüft werden, dass er fest in seiner Halterung sitzt“, so Köhlbach von der AachenMünchener Versicherung. Vier Prozent der Bundesbürger haben sich auch schon beim Schlagen oder Zurechtstutzen des Baumes Verletzungen zugezogen.

Zwei Prozent mussten schon einmal Erste Hilfe leisten, weil ihre Kleinkinder etwas in den Mund genommen hatten, woran sie sich verschluckt haben. Drei Prozent berichten zudem von Haustieren, die Kleinteile verschluckt haben.

Zum Glück sehr selten kommt es in deutschen Haushalten zu unangenehmen Folgen durch eine Lebensmittelvergiftung: Das haben laut Studie der AachenMünchener Versicherung nur ein Prozent der Befragten schon erlebt.

Der wichtigste Tipp für Weihnachten vom AachenMünchener Experten Stefan Köhlbach : „Weihnachten soll entspannend sein – doch in Bezug auf Gefahrenquellen gilt es trotzdem, wachsam zu bleiben.“

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung „Wintertrends“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Online-Befragung unter 1.000 Teilnehmern ab 18 Jahren, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung. Befragungszeitraum: November 2013.

70 Prozent der Deutschen lassen sich beim Autofahren ablenken – Hauptgrund sind ungewohnte Geräusche am Auto 
  


Männer lassen sich schnell von Frauen, Autos und Fußball ablenken - Jeder Fünfte fühlt sich durch einen redseligen Beifahrer abgelenkt

Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger geben zu, dass sie sich beim Autofahren häufig ablenken lassen. Nicht nur Klischee: Jeder fünfte Mann schaut lieber schönen Frauen hinterher als auf die Straße. Eher als durch einen attraktiven Mann werden Frauen erstaunlicherweise durch ein cooles Auto abgelenkt. Das sind Ergebnisse der Studie „Deutschland Deine Autofahrer“, für die im Auftrag der Aachen Münchener Versicherung 1.000 Deutsche befragt wurden.

Der mit Abstand am häufigsten genannte Ablenkungsgrund sind ungewohnte Geräusche oder Signale am Auto, die auf einen Defekt hindeuten. Ein Drittel der Befragten lässt sich dadurch irritieren. Am zweithäufigsten genannt werden Unfälle, an denen man vorbeifährt. Ob aus Sensationslust oder Sorge um andere Verkehrsteilnehmer – 21 Prozent der Deutschen setzen dadurch auch sich selbst einem erhöhten Risiko aus. Platz drei der Liste teilen sich das klingelnde Handy und der quatschende Beifahrer. Jeweils 19 Prozent fühlen sich durch diese Geräuschkulisse gestört.

Knapp dahinter folgt das Navigationsgerät, von dem sich 17 Prozent irritieren lassen – eine gewisse Ironie, soll einem das Navi doch eigentlich das Fahren erleichtern. Aufgewühlte Gefühle sind für Autofahrer ebenfalls gefährlich: 17 Prozent der Befragten sagen, sie seien abgelenkt, wenn sie kurz vor der Fahrt mit jemandem Streit hatten.

Was Männer aus dem Konzept bringt: Frauen, Autos, Fußball

Während Frauen eher als Männer finden, dass solche Konfliktsituationen sie im Straßenverkehr beeinträchtigen, lassen sich Männer durch andere Dinge ablenken: 20 Prozent von ihnen geben zu, dass sie beim Autofahren gerne hübschen Frauen nachschauen – oft wohl vergebens, denn umgekehrt gestehen nur acht Prozent der Frauen, dass attraktive Männer sie um die Konzentration bringen.

17 Prozent der Männer sind außerdem neugierig bei coolen Fahrzeugen wie Sportwagen, Oldtimer, Harleys & Co. – und passen dann nicht auf die Straße auf. Immerhin 13 Prozent der Frauen haben die gleiche Schwäche. Eine absolute Männerdomäne dagegen: 11 Prozent gestehen, dass Fußballergebnisse im Radio für sie kurzzeitig wichtiger sind als der Straßenverkehr. Dies trifft nur auf drei Prozent der weiblichen Befragten zu.

Angesichts der vielen Anlässe, die sich bieten, überrascht nicht: Nur ein Fünftel aller Befragten lässt sich nach eigenen Angaben niemals beim Fahren ablenken.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung „Deutschland Deine Autofahrer“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Online-Befragung unter 1.000 Teilnehmern ab 18 Jahren, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung. Befragungszeitraum: August 2013.

„SE-XY“ Autokennzeichen törnen viele Deutsche ab 
  


43 Prozent finden Autofahrer mit lustigen Kennzeichen „absolut albern“ - Zwei Drittel freuen sich, dass sie ihr Nummernschild beim Umzug nun behalten dürfen

„Mein Kennzeichen gehört zu mir – wie mein Name an der Tür“, diesen Satz würden viele Deutsche unterstreichen. 66 Prozent von ihnen finden es super, dass man neuerdings sein Autokennzeichen selbst dann behalten darf, wenn man in eine andere Region umzieht. Bei vermeintlich lustigen Kennzeichen der Sorte „ST-AR“, „SE-XY“ oder „PI-EP“ hört die Freude bei vielen allerdings auf: Zwar muss mit 49 Prozent fast die Hälfte darüber schmunzeln. Doch finden auch zwei von fünf Autofahrern solche Kennzeichen „absolut albern“. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage der AachenMünchener Versicherung unter 1.000 Bundesbürgern.

59 Prozent der Deutschen finden es gut, dass sie den eigenen Wohnort mit ihrem Kennzeichen repräsentieren, beispielsweise wenn sie in den Urlaub fahren. Auf Reisen, vor allem wenn man im Stau steht, können die Buchstaben außerdem Langeweile verhindern: 64 Prozent der Befragten spielen auf der Autobahn gerne „Kennzeichen raten“. Immerhin jeder Vierte amüsiert sich dabei über Sprüche wie „PI = Provinzidiot“ oder „OHZ = Ochsen haben Zeit“.

38 Prozent sagen zwar, ihr Kennzeichen sei ihnen egal – doch unheilverkündende Zahlen wie „666“ oder „13“ würden sie auch nicht gern haben wollen. Ein Drittel aller Befragten besteht sogar auf höchster Individualität: Für sie müssen unbedingt die eigenen Initialen, das Geburtsdatum oder sonstige Wunschkombinationen enthalten sein. Fast jeder Zehnte hat sein Auto schon mindestens einmal woanders angemeldet, nur um ein bestimmtes Kennzeichen zu bekommen, beispielsweise an seinem Zweitwohnsitz oder über seine Eltern. 

Frauen haben mehr Spaß an Autokennzeichen

Auch wenn man vor allem Männern nachsagt, sie seien vernarrt in ihre Autos, ist die persönliche Bindung zum Fahrzeug auch bei vielen Frauen groß: 36 Prozent der weiblichen Befragten bestehen auf ihr Wunschkennzeichen, während es bei Männern nur 31 Prozent sind. Frauen amüsieren sich auch eher über kreative Buchstabenkombinationen: 53 Prozent von ihnen finden sie lustig, nur 45 Prozent der Männer sind der gleichen Meinung. Da liegt es nahe, dass auch beim Kennzeichen-Ratespiel auf der Autobahn 68 Prozent der Frauen Spaß haben, während 41 Prozent der Männer es zum Gähnen finden.

Deutsche notieren gern fremde Autokennzeichen, etwa aus Angst vor Kratzern 

Auch wenn vermeintlich lustige Nummernschilder die Nation spalten, schreiben zehn Prozent der Bundesbürger besonders unterhaltsame Buchstabenkombinationen auf, zeigen sie Freunden und Bekannten oder teilen sie auf Facebook. 24 Prozent schreiben sich Kennzeichen von Verkehrsrowdys auf, die sie oder andere bedrängen, auch wenn sie diese dann doch nicht anzeigen – einfach, weil es ein beruhigendes Gefühl gibt. 28 Prozent schreiben Nummerschilder ab, wenn ein Wagen dicht neben dem eigenen parkt und sie befürchten, dass es später Kratzer geben könnte. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist hier geringer, als das Klischee vermuten lässt: 25 Prozent der Frauen treffen diese Vorsichtsmaßnahme genauso wie 30 Prozent der Männer.

Der Hauptgrund, sich fremde Autokennzeichen zu notieren, ist jedoch ein Unfall. Zwei Drittel der Deutschen schreiben bei einem eigenen Unfall das Kennzeichen des Unfallgegners auf. 42 Prozent tun dies, wenn sie einen Unfall beobachten, um später als Zeuge bei der Tätersuche helfen zu können. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, dass fast jeder Fünfte Deutsche behauptet, er würde sich niemals ein Autokennzeichen aufschreiben.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung „Deutschland Deine Autofahrer“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Online-Befragung unter 1.000 Teilnehmern ab 18 Jahren, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung. Befragungszeitraum: August 2013.

„Ey Mann, wo is' mein Auto?“ – Zwei von drei Deutschen vergessen, wo ihr Auto parkt 
  


Männer merken sich häufiger genau, wo sie den Pkw abgestellt haben - Service-App mit Parkplatzmerker der AachenMünchener hilft

Wie in der Komödie „Ey Mann, wo is' mein Auto?“ mit Ashton Kutcher aus dem Jahr 2000 haben sich zwei von drei Deutschen schon gefragt, wo sie bloß ihren fahrbaren Untersatz abgestellt haben. Nur vier von zehn Bundesbürgern geben an, immer genau zu wissen, wo das Auto steht. Männer merken sich den Stellplatz nach eigenen Angaben häufiger als Frauen (45 Prozent vs. 37 Prozent). Zur Ehrenrettung der Frauen muss man dazu sagen: 16 Prozent von ihnen fahren gar kein Auto – bei den Männern sind das nur neun Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage der AachenMünchener Versicherung unter 1.000 Bundesbürgern, durchgeführt im August 2013.

Nicht nur die Suche nach einem Parkplatz kann lange dauern – auch das Wiederfinden. So fahndete eine Unternehmensberaterin aus München schon mal fünf Wochen nach einem dunkelgrauen Audi, weil sie sich nicht erinnern konnte, wo genau sie ihn abgestellt hat. So ein extremer Fall ist sicherlich selten. Doch fünf Prozent der Deutschen haben ihr Auto schon einmal länger als 30 Minuten gesucht oder erst mit fremder Hilfe wiedergefunden, zeigt eine aktuelle Studie der AachenMünchener Versicherung. Demnach haben insgesamt zwei Drittel der Deutschen schon einmal ihr Auto gesucht, weil sie sich den Parkplatz nicht genau gemerkt haben.

Großparkplätze und fremde Umgebungen – da verlieren viele den Überblick

Bei 14 Prozent der gelegentlichen Autosucher tritt das Phänomen „Aus den Augen, aus dem Sinn“ häufig auf Großparkplätzen oder in Tiefgaragen auf – letztere war übrigens auch im Fall der Münchenerin das Geheimversteck des Autos. Neun Prozent verlieren den Orientierungssinn schnell in fremden Umgebungen auf, was nicht verwunderlich ist: „Häufig sind die Fahrer in Eile oder aufgeregt, wenn sie in fremden Umgebungen unterwegs sind“, sagt Stefan Köhlbach, Versicherungsexperte der AachenMünchener Versicherung. Das war auch bei der Unternehmensberaterin der Fall, die unterwegs zu einer Akrobatikshow war.

Doch auch in heimischen Gefilden gehen einige Autofahrer lieber auf Nummer sicher: Fünf Prozent der Frauen und drei Prozent der Männer parken bewusst immer auf den gleichen Parkplätzen. Wenn der Stammplatz vor der Haustür, am Arbeitsplatz oder beim Supermarkt belegt ist, warten sie auch mal einige Minuten.

Mit einer App lässt sich das Auto per Knopfdruck finden

„Wer nicht zu den Personen gehört, die sich den Parkplatz immer merken können, der kann sich elektronisch unterstützen lassen“, so Köhlbach von der AachenMünchener Versicherung. So können Smartphone-Apps die Arbeit abnehmen, den Parkplatz zu dokumentieren. Die AachenMünchener Versicherung zum Beispiel hat eine Parkplatzmerker-Funktion in ihre Service-App integriert, die allen Kunden zur Verfügung steht. Per GPS wird der Standort des Parkplatzes bestimmt und gespeichert – Voraussetzung dafür ist, dass erfolgreich eine GPS-Verbindung aufgebaut wurde. Zudem können Orientierungshilfen eingegeben werden, wie zum Beispiel ein bestimmtes Geschäft oder der Bahnhof in der Nähe. Auch Notizen wie das Zeitlimit auf dem Parkdeck lassen sich über die elektronischen Helferlein speichern. Wer möchte, kann zudem den Abstellort mit dem Smartphone fotografieren und das Foto in der App speichern. Später genügt ein Knopfdruck und die App zeigt den eigenen Standort sowie den Weg zum genutzen Parkplatz.

Bisher dokumentieren nur zwei Prozent der Männer und drei Prozent der Frauen den aktuellen Abstellort. „Wenn mehr Autofahrer die Parkplatzmerk-Apps kennenlernen, wird dieser Anteil sicher steigen, so Stefan Köhlbach. „Die Nutzer müssen sich aber natürlich erst einmal angewöhnen, vor dem Verlassen des Autos noch einmal innezuhalten und die App zu betätigen“

Die Service-App der AachenMünchener ist sowohl für Apples Mobilgeräte iPhone und iPad als auch für alle Smartphones und Tablets mit Google Android verfügbar. Ab sofort kann die App kostenlos im Apple App Store sowie im Android Market heruntergeladen werden. Mehr Informationen unter www.amv.de/app.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung „Deutschland Deine Autofahrer“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Online-Befragung unter 1.000 Teilnehmern ab 18 Jahren, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung. Befragungszeitraum: August 2013.

Deutsche überlassen auch Promis keinen Parkplatz 
  


Sieben von zehn Bundesbürgern pfeifen auf Promis, wenn sie einen Parkplatz in Aussicht haben

Frauen würden am ehesten bei Brad Pitt eine Ausnahme machen – Männer lassen sich von Sylvie van der Vaart erweichen

Wenn Parkplätze rar sind, zeigen Deutsche keine Gnade. 69 Prozent der Autofahrer würden prinzipiell für niemanden ihre ergatterte Parklücke räumen. Eine Ausnahme machen sieben Prozent der Frauen höchstens bei Brad Pitt und neun Prozent der Männer bei Sylvie van der Vaart. Bei Peer Steinbrück wären maximal zwei Prozent der Deutschen dazu bereit – für Angela Merkel machen immerhin sechs Prozent Platz. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage der AachenMünchener Versicherung unter 1.000 Bundesbürgern, durchgeführt im August 2013.

In Deutschlands Großstädten ist wohl kaum etwas so begehrt wie ein freier Parkplatz, in den das eigene Auto auch hineinpasst. Wer keinen eigenen Stellplatz für seinen Pkw hat, kurvt mitunter bis zu einer Stunde entnervt um die Blöcke, bis er seinen fahrbaren Untersatz endlich abstellen kann. Beim Einkaufen und am Arbeitsplatz sieht es häufig nicht besser aus. Hat der gestresste Fahrer also eine Lücke erspäht, liegt die Motivation, sie aus Höflichkeit jemand anderem zu überlassen, bei null. Bei sieben von zehn Befragten der AachenMünchener-Studie „Deutschland Deine Autofahrer“ gilt das auch, wenn ein Prominenter Interesse an der mühsam gefundenen Parklücke signalisiert.

Bei attraktiven Promis machen einige Deutsche eine Ausnahme – Peer Steinbrück braucht sich allerdings keine Hoffnungen machen

Schwach werden neun Prozent der Männer allerdings bei der holländischen Moderatorin Sylvie van der Vaart. Acht Prozent der Frauen hingegen würden für US-Schauspieler Brad Pitt und Prince William eine Ausnahme machen. Würde wiederum SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück Anspruch auf den Parkplatz erheben, braucht dieser sich keine Hoffnung zu machen: Nur zwei Prozent der Befragten würden ihn ohne weiteres vorlassen. Bessere Chancen hätte Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU). Sie liegt bei den Umfrageergebnissen im Mittelfeld. Immerhin sechs Prozent der Deutschen würden ihr das Hineinrangieren in die Parklücke gewähren.

Wenn zwei sich streiten – wer bekommt dann den Parkplatz?

Laut Gesetzeslage hat derjenige, der zuerst deutlich signalisiert, dort parken zu wollen auch den berechtigten Anspruch. Doch nicht selten sieht der zweite Autofahrer das anders und es kommt zum Streit. Wie Studienergebnisse der AachenMünchener Versicherung zeigen, würden 72 Prozent der Beteiligten versuchen, die Situation zu entschärfen oder dem Konflikt aus dem Weg zu gehen. Allerdings geben auch 18 Prozent der Befragten an, dass sie auf ihrem Recht beharren würden. Mitunter werden Kontrahenten dabei verbal so verletzend oder sogar handgreiflich, dass eine gerichtliche Auseinandersetzung die Folge ist.

Ein Gerichtsverfahren kostet dann viel Geld. Wer den Fall verliert, muss neben den Gerichtskosten in der Regel auch noch Schadenersatz und Schmerzensgeld zahlen. Gut beraten ist, wer eine Rechtsschutzversicherung hat. So wird der Streit um einen Parkplatz nicht auch noch zur finanziellen Belastung – ganz gleich, ob ein prominenter oder ein anderer Autofahrer Anlass zu der Aufregung gewesen ist.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung „Deutschland Deine Autofahrer“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Online-Befragung unter 1.000 Teilnehmern ab 18 Jahren, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung. Befragungszeitraum: August 2013.

Leichtes Spiel für Einbrecher: Jeder Zweite lässt Türen und Fenster offen stehen 
  


37 Prozent schließen die Haustür nicht konsequent ab - Mehrheit hat wachsames Auge auf die Nachbarschaft


Die Zahl der Einbrüche in Deutschland war 2012 so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Alle vier Minuten wird laut Kriminalstatistik in eine Wohnung oder ein Haus eingebrochen. Doch für viele Bundesbürger ist auch das kein Anlass, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen oder Gewohnheiten zu ändern: Jeder Zweite lässt Türen und Fenster gelegentlich offen stehen. 37 Prozent schließen ihre Haustür nicht konsequent ab – und nur zwei von fünf Deutschen haben ihre Fenster und Türen zusätzlich gesichert. Das sind Ergebnisse einer Befragung der AachenMünchener Versicherung unter 1.000 Bundesbürgern, durchgeführt im Juni 2013.

Am häufigsten gelangen Einbrecher durch eine Terassentür unbefugt in Häuser und Wohnungen ein. Am zweithäufigsten geht es bei Einfamilienhäusern durchs Fenster. Bei Mehrfamilienhäusern verschaffen sich die Diebe häufiger Zugang über die Haustür – bei Einfamilienhäusern der dritthäufigster Zugangsweg.

Wie die aktuelle Umfrage der AachenMünchener Versicherung zeigt, geben sich die Bundesbürger keine große Mühe, diese Zugangsmöglichkeiten vor Einbrüchen zu sichern: Jeder zweite  Bundesbürger gibt an, Türen und Fenster gelegentlich offen stehen zu lassen, wenn er das Haus verlässt. 5 Prozent der Befragten geben sogar zu, dass ihnen das häufig passiert. Die Haustür wird von 37 Prozent nicht konsequent abgeschlossen. Bei 12 Prozent ist eine unverschlossene Tür sogar die Regel – „richtig“ abgeschlossen wird selten, beispielsweise nur bei einer längeren Reise. Sechs Prozent nutzen das Schloss ihrer Haus- oder Wohnungstür nie.

„Wer Fenster und Türen nicht ordnungsgemäß verschließt, nimmt den Einbrechern die wichtigste Hürde“, sagt Stefan Köhlbach, Versicherungsexperte der AachenMünchener. So reicht mitunter ein einfacher Schraubendreher, um eine Haustür aufzuhebeln und schnell in den Wohnraum einzudringen. „Wenn aber erst schwereres Werkzeug eingesetzt werden muss und das Aufbrechen zusätzlich vielleicht Lärm erzeugt, wirkt das abschreckend“, sagt Köhlbach.

Zusätzliche Sicherungen sind noch die Ausnahme

Durch zusätzliche Sicherheitstechnik kann das Einbruchrisiko enorm gemindert werden. Doch aktuell hat laut Umfrage der AachenMünchener Versicher mit 60 Prozent eine große Mehrheit der Bundesbürger weder Türen noch Fenster zusätzlich gesichert – und von den übrigen 40 Prozent sichert nur die Hälfte alle Einstiegsmöglichkeiten ab.

Was ebenfalls häufig unterschätzt wird: Diebe wissen, dass viele Bewohner vor längerer Abwesenheit oder sogar generell Zweitschlüssel in der unmittelbaren Umgebung von Haus oder Wohnung aufgewahren. In der Studie geben 27 Prozent an, zumindest gelegentlich einen Schlüssel in solchen „Geheimverstecken“ zwischenzulagern. „Das ist fahrlässig. Stattdessen sollte man einen Zweitschlüssel bei Bekannten oder Nachbarn deponieren“, rät der AachenMünchener-Experte.

Wachsame Nachbarschaft ist Gold wert – und zum Glück sehr verbreitet

Eine gute Nachbarschaftspflege ist ohnehin ein wirksames Mittel gegen Einbrecher. Dass über ein Drittel der Einbrüche scheitern, ist zu einem großen Teil wachsamen Nachbarn zu verdanken. Daher ist es für die Mehrheit der Deutschen auch  selbstverständlich, ein Auge auf ihr Umfeld zu werfen – das zeigt ebenfalls die aktuelle Studie: 13 Prozent haben in der Vergangenheit schon fremde Personen angesprochen, weil sie ihnen verdächtig vorkamen. Acht Prozent geben an, wegen verdächtiger Ereignisse sogar die Polizei gerufen zu haben. Weiteren acht Prozent ist zwar schon einmal etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft aufgefallen, doch haben sie auf ein Einschreiten verzichtet, weil sie in einer belebten Gegend wohnen, in der ihnen ständig fremde Personen begegnen. 58 Prozent haben zwar noch nichts Verdächtiges beobachtet, wollen aber etwas tun, wenn der Fall eintritt. Nur 14 Prozent geben an, gar kein Interesse daran zu haben, was in der Nachbarschaft vor sich geht. Die Ergebnisse zeigen: Insgesamt herrscht große Bereitschaft, Kriminalität in der Nachbarschaft  durch ein offenes Auge und Engagement vorzubeugen.

„Mit Achtsamkeit lassen sich viele Einbrüche vermeiden“, sagt Stefan Köhlbach. Sollte es Einbrechern trotz aller Vorsichtsmaßnahmen gelingen, in die Wohnung einzudringen, hilft eine Hausratversicherung, die materiellen Verluste zu ersetzen.

Einfache Tipps und Vorschläge für Sicherungsmaßnahmen bietet die Polizeiliche Kriminalprävention im Internet (unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch) sowie jede Polizeidienststelle.

Hintergrundinformationen
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Befragung unter 1.000 Bundesbürgern, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung. Befragungszeitraum: Juni 2013.

Auffahrunfall – und jetzt? Hälfte der deutschen Autofahrer würde die Polizei rufen 
  


Nur 14 Prozent wenden sich direkt an ihre Versicherung

Wenn es kracht, würden 53 Prozent der Autofahrer in Deutschland zuerst die Polizei rufen. Nur 14 Prozent melden den Schaden direkt ihrer Versicherung. Ein Drittel versucht erst einmal, sich ohne fremde Hilfe mit dem Geschädigten zu einigen. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter mehr als 900 Führerscheinbesitzern, die im Auftrag der AachenMünchener Versicherung durchgeführt wurde. Die Ergebnisse wurden repräsentativ gewichtet.

Wer einen Auffahrunfall verursacht, ist gleich mehrfach gestraft. Der Schreck sitzt tief, das Auto ist beschädigt und dann ist da noch das Wissen um die eigene Schuld. Doch so lange niemand ernsthaft zu Schaden kommt, ist ein Unfall halb so wild – wenn man richtig handelt. Worauf man bei einem Auffahrunfall achten sollte, erläutert Stefan Köhlbach, Versicherungsexperte bei der AachenMünchener Versicherung. „In einer Unfallsituation steht man meist unter Schock und kann nur schwer klar denken“, sagt Köhlbach. Wer sich aus der Not heraus direkt an die Polizei wendet, provoziert Aufwand und Kosten, die sich vermeiden lassen. „Die Polizei ist nicht der richtige Ansprechpartner, wenn es lediglich um Sachschäden geht und die Schuld eindeutig ist. Sie bittet den Unfallverursacher höchstens mit einem Verwarnungsgeld zur Kasse oder meldet das Verkehrsdelikt an die Bußgeldbehörde“, so der Versicherungssexperte.

Expertentipps fürs Verhalten nach einem verursachten Auffahrunfall

Zunächst gilt es, sich zu vergewissern, dass keine Person im eigenen Wagen verletzt ist. Bevor man sein Fahrzeug verlässt, muss die Verkehrssituation erfasst werden. Befindet man sich auf einer vielbefahrenen Straße, ist Vorsicht beim Aussteigen geboten. Die Gefahr, von einem anderen Fahrzeug erfasst zu werden, ist groß. Gegebenenfalls sollte zunächst die Unfallstelle abgesichert und ein Warndreieck aufgestellt werden. Dann gilt es, sich davon zu überzeugen, dass auch beim Unfallgegner niemand verletzt ist, bevor alle Beteiligten sich auf eine Dokumentation des Unfallhergangs verständigen.

Wer für den Fall der Fälle gut vorbereitet ist, hat in seinem Handschuhfach zwei Unfallberichtsformulare. „Das klingt vielleicht bürokratisch“, sagt Stefan Köhlbach, „doch eine solche Dokumentation ist Gold wert, wenn es im weiteren Verlauf um die Komunikation mit den Versicherungen geht.“ Die Formulare können bei den Kfz-Versicherern angefordert oder im Internet heruntergeladen werden. Wichtig zu wissen: So ein Unfallbericht ist kein Schuldanerkenntnis, er dient ausschließlich der Dokumentation.

Auch wenn ein solches Formular nicht vorliegt, ist eine saubere Dokumentation unabdingbar. „Eine Unfallskizze gehört auf jeden Fall dazu“, sagt Köhlbach. Die Kfz-Kennzeichen, die Namen der beteiligten Fahrer und weiterer Zeugen sowie die Angaben zur jeweiligen Versicherung sind wichtig und müssen auf jeden Fall aufgeschrieben werden.

Handy zücken sehr zu empfehlen

Zur Beschreibung der Unfallschäden helfen Fotos. Wer kein Smartphone oder Handy mit eingebautem Fotoapparat besitzt, sollte eine Einwegkamera im Handschuhfach aufbewahren. Bei den Aufnahmen sollte darauf geachtet werden, auch Details abzulichten, zum Beispiel eine Nahaufnahme der beschädigten Stoßstange oder des Kotflügels. „Bei der Schadenregulierung können solche Fotos zu wichtigen Beweisen werden“, sagt der Versicherungsexperte.

Zeichnet sich noch an der Unfallstelle ab, dass mit dem Fahrer des anderen Wagens kein Übereinkommen möglich ist, sollte auf jeden Fall die Polizei gerufen werden. „Im Zweifel kann die Polizei die Situation schlichten“, weiß der Experte.

Sobald diese formalen Aspekte der Abwicklung am Unfallort erledigt sind, muss die Versicherung informiert werden. Einige Versicherer, wie die AachenMünchener, bieten hierfür eine spezielle App, mit der einfach und schnell der Schaden per Smartphone gemeldet werden kann (www.amv.de/app). Die Versicherung kümmert sich dann im weiteren Verlauf um die Schadensregulierung. Für die Schäden am eigenen Pkw kommt die Vollkaskoversicherung ins Spiel. Versicherungsexperte Köhlbach betont: „Je sorgfältiger ein Unfall dokumentiert ist, umso schneller kann man den Schrecken hinter sich lassen.“

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Online-Befragung; Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung. Befragungszeitraum: Februar 2013.

Von wegen eitle Autofahrer: Jede vierte Beule wird nicht repariert – jeder dritte Lackschaden nicht ausgebessert 
  


Leichte Schäden werden gern selbst ausgebessert oder von privat repariert

Bei leichten Beulen sparen sich 25 Prozent der deutschen Führerscheinbesitzer den Weg in die Werkstatt. An Kratzern am eigenen Fahrzeug stört sich sogar ein Drittel nicht. Solche kleinen Schäden werden gern selbst repariert oder in die Hände von privaten Autotüftlern gegeben. Das sind Ergebnisse einer Befragung von mehr als 900 Autofahrern in Deutschland, die im Auftrag der AachenMünchener Versicherung durchgeführt wurde. Die Ergebnisse wurden repräsentativ gewichtet.

Das Auto gilt als das liebste Kind der Deutschen. Trotzdem geben nur zwei von fünf Autofahrern in Deutschland ihr Fahrzeug in die Werkstatt, wenn es eine kleine Beule hat. Neun Prozent reparieren den Schaden selbst, 24 Prozent lassen ihn von einem privaten „Beulendoktor“ richten und 25 Prozent unternehmen gar nichts. Bei Kratzern im Lack ist der Anteil der Reparaturverweigerer noch deutlich größer: Nur 24 Prozent würden einen Lackschaden professionell in einer Werkstatt beheben lassen, 23 Prozent machen es selbst, jeder Fünfte beauftragt einen Bekannten und 33 Prozent lassen den Kratzer einfach, wo er ist.

Die höchste Bereitschaft, das Auto einem Profi zu überlassen, besteht bei Glasschäden (90 Prozent). Es folgt ein sichtbarer Front- oder Heckschaden (86 Prozent). Eine verzogene Tür würden 84 Prozent in der Werkstatt reparieren lassen – bei deutlichen Beulen beziehungsweise Schäden an der Karosserie sind es noch 81 Prozent. Eine kaputte Stoßstange ist für 79 Prozent der Autohalter ein Grund für die Werkstatt und ein zerstörter Auspuff für 78 Prozent. 15 Prozent würden diesen privat reparieren lassen.

Nun könnte man meinen: Je größer der Schaden, desto eher kommt das Auto in die Werkstatt. Doch ist das Auto so stark beschädigt, dass es nicht mehr fahrbar ist, erhöht sich der Anteil derer, die es überhaupt nicht mehr reparieren lassen. Vermutlich haben diese 16 Prozent ein älteres Modell, bei dem sich eine Reparatur nicht mehr lohnt.

Kleine Schäden nicht unterschätzen

Sicherlich muss nicht wegen jedes kleinen Kratzers die Werkstatt aufgesucht werden. Gerade bei älteren Autos, die vielleicht im jahrelangen Stadtverkehr ohnehin schon die eine oder andere Schramme abbekommen haben, muss nicht mehr jede kleine Beule repariert werden. „Für neuere Fahrzeuge ist es aber immer ratsam, sich fachmännische Hilfe von einem Kfz-Meister zu holen“, rät Versicherungsexperte Stefan Köhlbach von der AachenMünchener Versicherung. Auch wenn es auf den ersten Blick kostengünstiger erscheint, kleinere Schäden selbst zu beheben, sind die Folgeschäden oft nicht absehbar. Entwickelt sich eine kleine, schlecht bearbeitete Delle zu einem ernsthaften Schaden am Auto, kommt keine Versicherung für den Schaden auf – der Fahrzeughalter bleibt auf seinen Kosten sitzen.

Liegt ein Versicherungsschaden vor, lohnt ein Blick in die Kfz-Police, denn viele Versicherer bieten Werkstattservices an. „Bevor jemand im Schadenfall gar nichts tut oder einen Laien an seinen Wagen lässt, sollte er sich nach einem solchen Werkstattservice erkundigen“, rät die AachenMünchener. Dieser beinhaltet neben der Empfehlung von ausgewählten Reparaturwerkstätten, je nach Anbieter auch Bring- und Holservice, das Stellen eines Ersatzwagens und bis zu fünf Jahren Garantie auf die geleisteten Arbeiten. Das sichert lang anhaltende Freude am „liebsten Kind“ – garantiert ohne Kratzer.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Online-Befragung; Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung. Befragungszeitraum: Februar 2013.

Carsharing für zwei Drittel der Deutschen noch keine Option 
  


Warum es sich trotzdem lohnt und wer bei Unfällen haftet  

Erst sieben Prozent der Führerscheinbesitzer in Deutschland nutzen Carsharing-Angebote – knapp ein Drittel ziehen es aber in Erwägung. Für 63 Prozent kommt die gemeinschaftliche Nutzung eines Autos vorerst nicht in Frage. Kein Wunder, dass sich 40 Prozent auch nicht mit den Haftungsbedingungen auskennen. Dies sind Ergebnisse einer Online-Befragung von mehr als 900 Führerscheinbesitzern in Deutschland, die von der AachenMünchener Versicherung durchgeführt wurde.

Trotz steigender Benzinpreise spielt das Thema Carsharing bei den Autofahrern in Deutschland bislang kaum eine Rolle. Nur jeder Dritte zieht die Nutzung solcher Angebote in Erwägung. Weitere 29 Prozent der Befragten interessieren sich laut Umfrage nicht für Carsharing, weil sie zu wenig darüber wissen. „Die Idee, sich mit mehreren Menschen ein Auto zu teilen, wird vor allem in Städten und Ballungsgebieten umgesetzt“, sagt Michael Bokemüller, Versicherungsexperte der AachenMünchener. Dort wird das Auto nicht ständig benötigt, weil das öffentliche Verkehrsnetz gut ausgebaut ist. „Dieser Trend wird sich fortsetzen, weil die alltäglichen finanziellen Belastungen der Verbraucher weiter steigen werden, etwa Mietpreise und Energiekosten“, sagt Bokemüller. Diese Einschätzung wird vom Bundesverband CarSharing (bcs) geteilt. Demnach hat sich die Zahl der Carsharing-Nutzer 2012 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 23 Prozent erhöht und wird weiter steigen – nicht zuletzt wegen eines aktuellen Förderprogrammes des Bundesumweltministeriums, das stadtferne Kommunen bei der Einführung von Carsharing-Angeboten finanziell unterstützt.

Carsharing hat vor allem finanzielle Vorteile: Neben den Kosten für Anschaffung, Wartung und Unterhalt eines eigenen Pkw müssen sich die Nutzer nicht mit der Frage eines dauerhaften Stellplatzes oder einer Garage belasten. Auch um die Versicherung muss man sich nicht selbst kümmern. Doch wie sind die Haftungsbedingungen beim Carsharing?

38 Prozent der Befragten wissen nicht, wer beim Carsharing für Schäden haftet

Fast 40 Prozent der deutschen Führerscheinbesitzer sind sich darüber nicht im Klaren: Jeder Fünfte vermutet, mit seiner Privathaftpflichtversicherung alleine für Schäden am gemieteten Auto geradestehen zu müssen. 18 Prozent halten wiederum den Carsharing-Anbieter für den allein Haftenden.

„Wer Carsharing nutzt, ist für verursachte Schäden am Mietauto über die Kraftfahrtversicherung des Anbieters abgesichert – in der Regel eine Vollkaskoversicherung“, erläutert der Versicherungsexperte Bokemüller. „Je nach Geschäftsbedingungen haftet der Fahrer im Falle eines Unfalles jedoch häufig in Form einer Selbstbeteiligung mit. Diese wird – anders als viele denken – nicht von der eigenen Privathaftpflichtversicherung übernommen.“ Jedoch gibt es auch Anbieter, bei denen der Selbstbeteiligungsbetrag gegen Zahlung einer Jahrespauschale reduziert werden kann. „Geht es dagegen um Schäden beim Unfallgegner beziehungsweise sonstige entstandene Sach- und Personenschäden, haftet die Kfz-Haftpflichtversicherung des Carsharing-Anbieters“, so der Experte.

Schadenfreie Carsharing-Nutzer erhalten Versicherungsvorteile

Wer von einem eigenen PKW auf Carsharing umsteigt, muss keine Angst haben, dass sein Schadenfreiheitsrabatt für eine Kfz-Versicherung verfällt. Dieser Prämienvorteil bleibt in der Regel sieben Jahre erhalten. Die AachenMünchener gewährt Carsharing-Nutzern den Rabatt auch darüber hinaus, wenn sie eine regelmäßige Fahrpraxis vorweisen können. Dazu hat die Versicherung eine spezielle Vereinbarung mit dem Bundesverband CarSharing abgeschlossen, in dem über 110 deutsche Anbieter vertreten sind.

Michael Bokemüller geht davon aus, dass sich Carsharing in Deutschland weiter durchsetzen wird. „Insgesamt ist Carsharing eine kostengünstige und umweltschonende Alternative, bei der finanzielle Risiken überschaubar sind. Die Haftungsbedingungen sind nicht anders, als wenn man privat ein Auto mietet.“ sagt Bokemüller.

Carsharing-Interessenten können sich auf der Internetseite des Bundesverbandes CarSharing unter www.carsharing.de informieren.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Online-Befragung; Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung. Befragungszeitraum: Februar 2013.

Nutzlose Geschenke: Deutsche verschwenden jährlich 4,9 Milliarden Euro 
  


Jahr für Jahr geben 51 Prozent der Deutschen nach eigener Einschätzung Geld für Dinge aus, die sie nicht brauchen. Lotto und andere Glücksspiele führen die Hitliste der Ausgaben an, die nicht benötigt werden. Doch auch für Geschenke investieren die Bundesbürger sehr viel mehr Geld als erforderlich: Jahr für Jahr werden rund 4,9 Milliarden Euro für vermeintlich sinnlose Präsente ausgegeben. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung.

Jeder vierte Deutsche erachtet seine Ausgaben für Lotto und Glücksspiel als unnötig, so die Studie. Trotzdem fließen Woche für Woche über 40 Millionen Euro in den Lostopf, das sind auf das Jahr gerechnet mehr als zwei Milliarden Euro. Damit führt das Glücksspiel die Rangliste der als unnütz empfundenen Geldausgaben an. Auf Platz zwei stehen Mitgliedschaften im Fitnessclub oder Sportverein, bei denen 14 Prozent der Deutschen zahlende, aber passive Mitglieder sind, gefolgt von Pay-TV, was für 11 Prozent der Befragten eigentlich verzichtbar wäre.

Vor allem beim Verschenken wird mit unnützen Ausgaben nicht gegeizt: Jeder zehnte Bundesbürger investiert pro Jahr 200 Euro und mehr in Verlegenheitsgeschenke, fast jeder Fünfte immerhin zwischen 50 und 100 Euro. Der Studie zufolge lassen es sich die Deutschen jährlich rund 4,9 Milliarden Euro kosten, dass ihnen nichts Besseres zu schenken einfällt.

Gerret Bäßler-Vogel von der AachenMünchener Versicherung rät: „Wer nicht weiß, was er schenken soll, könnte mit einem Versicherungsprodukt punkten. Das klingt im ersten Moment vielleicht etwas spröde, führt aber mit Sicherheit dazu, dass der Beschenkte einen Nutzen davon hat.“ So erleichtert beispielsweise ein Vorsorgeplan für Enkelkinder schon bei sehr niedrigen Raten später die Finanzierung von Berufsausbildung oder Studium. Bei der AachenMünchener ist in diesem Vorsorgekonzept auch eine Invaliditätsabsicherung enthalten. „Die Bandbreite der Ideen ist vielfältig. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sinnvoll zu schenken und damit nachhaltig etwas Gutes zu bewirken“, sagt Bäßler-Vogel.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: September 2012

Streit um den Parkplatz: Jeder Sechste gibt niemals nach 
  


Wenn zwei sich um einen Parkplatz streiten, freut sich immer nur einer: Aber wer? Die rechtlichen Hintergründe dieser Alltagssituation sind für fast 40 Prozent der Deutschen nicht klar. Ob Recht oder Unrecht: 18 Prozent aller Bundesbürger beharren im Streit um einen Parkplatz auf ihren Anspruch. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung.

Da kocht die blanke Wut hoch: Nach unzähligen Runden im dichten Stadtverkehr tut sich endlich eine Parklücke auf, man setzt den Blinker, will zum Einparken ansezten und – schwupps – kommt ein dreister Kontrahent angesaust und schnappt einem den Parkplatz buchstäblich vor der Nase weg. In einer solchen Situation kommt es nicht selten zu lautstarken Auseinandersetzungen. Dabei spielt die eigentliche Rechtslage nur eine untergeordnete Rolle, denn wer tatsächlich Anspruch auf die freie Parklücke hat, ist mehr als jedem dritten Deutschen nicht bekannt.

Ein Viertel der Deutschen nimmt an, dass derjenige im Unrecht ist, der von der anderen Straßenseite kommt und somit einen weiteren Weg zur Parklücke hat. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Wer als erster seine Absicht kundtut, eine bestimmte Parklücke zu besetzen, hat auch von Rechts wegen Anspruch darauf. Wichtig ist nur, dass diese Absicht von einem Auto aus signalisiert wird. Das Freihalten eines Parkplatzes durch einen Fußgänger ist nicht zulässig.

Immerhin versuchen 45 Prozent aller Bundesbürger, eine Streitsituation durch Freundlichkeit zu entschärfen. Trotzdem kommt es immer wieder zu hitzigen Auseinandersetzungen, die nicht selten eskalieren. Im August kam es in Duisburg nach einem Parkplatzstreit zu einer blutigen Schlägerei. Wenige Wochen zuvor hatte in Hamburg ein Autofahrer seinen Parkplatzkontrahenten derart rüde beschimpft, dass der Fall vor Gericht landete und zu einer Strafe von 60.000 Euro führte. Und im thüringischen Saalfeld kam es zu Handgreiflichkeiten zwischen zwei Frauen, die sich vor einer Schule um einen Parkplatz stritten.

Wenn Emotionen ins Spiel kommen, ist guter Rat teuer. Wer die Haltung verliert und sich unbedacht äußert oder gar handgreiflich wird, riskiert ein Gerichtsverfahren. Schnell geht es hier dann nicht mehr nur um einen Parkplatz, sondern um viel mehr. Der Verlierer des Verfahrens muss neben den Gerichtskosten in der Regel auch noch Schadenersatz zahlen und ist gut beraten, wenn er eine Rechtsschutzversicherung hat. Sonst kann ein kleiner Streit um einen banalen Parkplatz schnell zu einer lange währenden Belastung werden.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: September 2012

Verpatzter Sommer: Jeder Dritte reist nochmal in die Sonne 
  


Wenn auch der August etwas versöhnlich wirkte: Der Sommer 2012 wird nicht in die Annalen der Schönwetterarchive eingehen. Jeder dritte Deutsche plant deshalb noch für dieses Jahr eine Reise in den Süden, um sich etwas Sonne zu gönnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung.

Es müssen nicht gleich die Malediven sein, denn in vielen südlichen Regionen Europas herrschen noch bis in den November hinein sommerliche Temperaturen. Wer es sich leisten kann, fliegt also der Sonne hinterher und holt so den Sommer nach. Jeder fünfte Deutsche hat bereits konkrete Reisepläne, während 16 Prozent aller Befragten angeben, sich erst kurzfristig auf eine Destination festzulegen. Damit holt ein Drittel der Deutschen anderswo nach, was sie in Deutschland dieses Jahr vermisst haben.

Aus statistischer Sicht war der Sommer 2012 gar nicht so herausragend schlecht, wie es allgemein heißt. Laut Deutschem Wetterdienst lag die Sonnenscheindauer nur 2 Prozent unter dem für Deutschland typischen Mittel. Die wechselhaften Bedingungen im Juni und Juli führten jedoch dazu, dass die Menschen das Wetter als unbeständig und „schlecht“ empfanden. Erst im August, als eine regelrechte Hitzewelle Deutschland überkam, kehrte auch gefühlt der Sommer ein – für kurze Zeit. Der Nachholbedarf ist also groß. Allerdings bleibt für mehr als jeden sechsten Deutschen der Wunsch nach einer Extraportion Sonne hinter seinen finanziellen Möglichkeiten zurück.

„Diejenigen, deren Haushaltskasse noch einen ‚Ersatzsommer‘ zulässt, sollten dennoch einem finanziellen Schaden vorbeugen, falls die gebuchte Reise aus wichtigem Grund doch nicht angetreten werden kann“, sagt Ulrich Rieger, Vorstand Kompositversicherungen der AachenMünchener. „Also gehört eine Reiserücktrittskosten-Versicherung genauso zu einer guten Vorbereitung wie der rechtzeitige Kauf der Sonnencreme.“

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: September 2012

Die Sünden der Radfahrer: Jeder Vierte fährt auch bei Rot 
  


Jeder vierte Radfahrer 24 Prozent  ist schon einmal bei Rot über die Ampel gefahren. Das hat eine repräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung ergeben. Damit riskieren Deutschlands Radler ihre Gesundheit und empfindliche Strafen. Ist ein Bußgeld von 45 Euro und ein Punkt in Flensburg doch das Mindeste, womit Radfahrer rechnen müssen, wenn sie beim Überfahren einer roten Ampel von der Polizei erwischt werden. Stand die Ampel bereits länger als eine Sekunde auf Rot, steigt der Strafbetrag auf 100 Euro – sofern dabei niemand anderes behindert wurde. Kommt es nach Missachtung des Rotlichts zu einem Unfall, beträgt allein das Bußgeld bis zu 180 Euro, von den Folgen eines Crashs für den Radfahrer selbst oder andere Verkehrsteilnehmer ganz zu schweigen.

Noch häufiger als die gefährliche Rot-Grün-Schwäche vieler Zweiradfahrer sind andere Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung zu beobachten. So rangiert ganz oben im Sündenranking der deutschen Radfahrer das unerlaubte Benutzen eines Gehwegs oder einer Fußgängerzone. Gut jeder zweite von der AachenMünchener befragte Radler räumt ein, dies schon einmal getan zu haben. Wird er dabei erwischt, werden 10 Euro Bußgeld fällig. Befindet der Ordnungshüter, dass dabei andere Menschen gefährdet wurden, kostet es das Doppelte.

Und das ist noch eine milde Strafe, denn Delikte wie beispielsweise auch das Fahren ohne Beleuchtung (von 35 Prozent der Radfahrer schon begangen) oder unter Alkoholeinfluss (von 21 Prozent eingeräumt) können auch für Radfahrer schnell teuer werden. Abgesehen von den Strafen gemäß des Bußgeldkataloges sowie einem drohenden Punkt in Flensburg (ab 40 Euro Bußgeld) können die Folgen eines Unfalls gravierend sein. „Ist der Radfahrer für die Folgen eines Verkehrsunfalls verantwortlich, muss er für diese Folgen gegenüber Dritten haften. Kommen dabei sogar andere Personen zu Schaden, steigen die Kosten schnell in untragbare Höhen“, sagt Ulrich Rieger, Vorstand Kompositversicherungen der AachenMünchener. „Wer für einen solchen Fall nicht haftpflichtversichert ist, wird sich im schlimmsten Fall vielleicht niemals von den finanziellen Folgen einer eigentlich kleinen Fahrlässigkeit erholen.“

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: April 2012

Grillsaison: Die Hälfte der Deutschen benutzt sichere Anzünder 
  


Gehörte der markante Spiritusgeruch einst fast schon zur Vorfreude auf eine knusprige Grillwurst, verwendet inzwischen jeder zweite Bundesbürger sichere Grillanzünder, um die Entstehung gefährlicher Stichflammen zu vermeiden. Doch auch wenn die Aufklärungsmaßnahmen, beispielsweise durch die freiwilligen Feuerwehren, mittlerweile offenbar Früchte tragen, kommt es hierzulande jedes Jahr noch immer zu rund 4.000 Grillunfällen. Ein Grund: Sieben Prozent der Deutschen benutzen nach wie vor gefährliche Brandbeschleuniger wie Benzin oder Spiritus, um ihren Grill auf Temperatur zu bringen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung.

Die Folgen einer Verbrennung sind besonders schlimm, vor allem, wenn sie das Gesicht oder die Hände betreffen. Opfer sind hiervon oft ein Leben lang gezeichnet. Dabei lassen sich die Verbrennungsgefahren nirgends so gut eindämmen wie beim Grillen, es gibt nur wenige Regeln, die es zu beachten gilt, angefangen beim Standort: Der Grill sollte niemals in der direkten Nähe von entflammbaren Materialien (Sträucher, Gartenmöbel mit Sitzpolstern, Holzbauten oder trockenem Laub) aufgestellt werden, sonst können schon kleine Funken ein Feuer entfachen. Außerdem sollte er gerade und idealerweise auf einem feuerfesten Untergrund wie etwa Steinplatten stehen. Bei der Auswahl des Standortes gilt es, auch den Wind zu berücksichtigen. Derjenige, der am Grill steht, sollte feste Schuhe tragen, damit eventuelle Funken oder Fettspritzer keine Verbrennungen auf den Füßen verursachen. Zum Anzünden des Grills darf auf keinen Fall Benzin oder Spiritus verwendet werden, diese können unkalkulierbare Stichflammen provozieren und somit ein Feuer auslösen oder Herumstehenden schwere Verbrennungen zufügen. Grundsätzlich sollten Kinder vom Grill ferngehalten werden, diese können die Gefahren noch nicht einschätzen. Wenn das Grillfest beendet ist, kann man die Restglut mit Wasser ablöschen.

50 Prozent der Deutschen verlassen sich beim Grillanzünden bereits auf sichere Produkte. Dazu zählen Trockenspiritus, Anzündriegel oder Grillpaste. Damit beugt jeder Zweite den schlimmsten Gefahren beim Grillen vor. Doch alle Risiken lassen sich durch das Verwenden von sicheren Produkten nicht eindämmen, passieren kann auch bei größter Vorsicht immer etwas. Besonders tragisch sind die Folgen, wenn die Geschädigten schwere, womöglich lebenslange Verletzungen davon tragen. Abgesehen von Leid und Kummer kommen hier auf die Opfer und ihre Familien oft dramatische finanzielle Belastungen zu: Kosten für den behindertengerechten Umbau der Wohnung oder die Finanzierung der bestehenden Lebenshaltungskosten bei Verdienstausfall – zum Beispiel für den laufenden Hauskredit – werden in der Regel nicht von der Krankenkasse getragen. Hier ist gut beraten, wer rechtzeitig eine Unfallversicherung abgeschlossen hat, die nach einem Unfall eine Invaliditätsleistung oder im Falle einer lebenslangen Invalidität eine Rente zahlt.

Wurde ein solcher Grillunfall durch eine Fahrlässigkeit verursacht, zum Beispiel in Folge einer Stichflamme, dann muss der Verursacher haften. Für solche Fälle kommt die private Haftpflichtversicherung auf, sofern es eine gibt. Wer nicht haftpflichtversichert ist und einen folgenschweren Unfall verursacht, muss aus eigener Tasche die finanziellen Konsequenzen tragen. Das Ausmaß solcher Kosten ist oft untragbar hoch und kann in die private Insolvenz führen. Wenn ein Grillunfall derart schwerwiegende Folgen hat, ist aus einem eigentlich harmlosen, fröhlichen Grillabend schnell ein tragisches Ereignis geworden. Wenigstens die finanziellen Folgen lassen sich vermeiden, wenn man sich gegen Unfälle und Schadenersatzansprüche versichert.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: April 2012

Jeder Vierte hat sich schon bei der Gartenarbeit verletzt 
  


Blutige Schnitte, schmerzhafte Stürze oder sogar lebensbedrohliche Stromschläge – jeder vierte Deutsche hat sich bei der Arbeit im heimischen Garten schon einmal verletzt. Insgesamt mehr als 200.000 Gartenunfälle bereiten jedes Jahr der eigentlich zur Entspannung und Erholung gedachten Pflege des heimischen Grüns ein jähes Ende. Vor allem der unsachgemäße Umgang mit scharfen Gartengeräten wird vielen Hobby-Gärtnern immer wieder zum Verhängnis. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung.

So hat jeder sechste Deutsche bereits einmal unliebsame Erfahrungen mit Heckenscheren und anderen Schneidewerkzeugen gemacht. Dabei sind Schnitte in den Finger noch die harmloseren Folgen. Manche Geräte sind derart scharf, dass sie in der Lage sind, Gliedmaßen abzutrennen. Die häufigste Ursache für solche Unfälle sind mangelnde Routine und Vorbereitung sowie fehlende Schutzkleidung. Gerade der Einsatz von elektrischen Schneidegeräten erfordert die genaue Befolgung der Betriebsanleitung sowie den Einsatz beider Hände, die das Gerät festhalten. Sollte das Gerät blockieren, muss auf jeden Fall der Stecker gezogen werden, bevor die Ursache überprüft wird.

Die zweithäufigste Ursache für Gartenunfälle ist der Sturz von einer Leiter. 7 Prozent der Deutschen haben sich hierbei schon Verletzungen zugezogen. Gerade auf unebenem Boden haben Leitern oft keinen sicheren Stand und können leicht kippen. Unfälle dieser Art enden schnell mit Knochenbrüchen, schlimmstenfalls sogar tödlich. Eine weitere Quelle von Gefahren im Garten ist das leichtsinnige Rasenmähen, hier haben sich ebenfalls schon 7 Prozent der Deutschen verletzt. Wer dabei unachtsam über Stock und Stein mäht, läuft Gefahr, von einem hochgeschleuderten Gegenstand getroffen zu werden. Dieses Verletzungsrisiko steigt noch an, wenn barfuß gemäht wird.

Neben der Vielzahl an Möglichkeiten, sich ernsthaft zu verletzen, birgt die Arbeit im Garten noch ein weiteres Risiko, nämlich das finanzielle. Unfälle im Garten gelten als „Unfall privater Art“ und fallen nicht in den Wirkungsbereich gesetzlicher Unfallversicherungen. Während die meisten Unfälle während der Freizeit passieren, ist der Versicherungsschutz dort am wackeligsten. Heikel wird das vor allem dann, wenn die Verletzungen dauerhaft sind. „Viele Menschen unterschätzen die Gefahr, die von solchen Unfällen ausgeht. Was mit einer vermeintlich leichten Tätigkeit im Garten beginnt, kann im schlimmsten Fall zu einer lebenslangen Belastung für die ganze Familie werden“, sagt Stefan Köhlbach von der AachenMünchner. „Wenn ein Familienmitglied nach einem folgenschweren Unfall dauerhaft eingeschränkt ist, ist das finanzielle Ausmaß ohne passenden Versicherungsschutz in der Regel desaströs.“ Eine private Unfallversicherung hingegen schützt vor diesem Risiko und unterstützt die Familie dabei, neben der Sorge um das verletzte Familienmitglied wenigstens den gewohnten Lebensstandard aufrecht erhalten zu können.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: April 2012

Sechs von zehn Radfahrern tragen keinen Helm 
  


Drei Viertel der Deutschen sind mehr oder minder regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs. Während 58 Prozent der Radfahrer dabei niemals einen Helm aufsetzen, benutzen 10 Prozent den im Ernstfall lebensrettenden Kopfschutz zumindest bei längeren Touren. Da für weitere 6 Prozent der Helm nur bei sportlichem Radfahren eine selbstauferlegte Pflicht ist, schützt im Endergebnis nur rund jeder vierte Radfahrer konsequent seine Gesundheit. Das hat eine repräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung ergeben.

Fahrradfahrer leben im deutschen Straßenverkehr gefährlich. Allein in Berlin verunglückt laut offizieller Unfallbilanz der Polizei alle zwei Stunden ein Radfahrer. Unter den 48 im vergangenen Jahr in der Hauptstadt getöteten Verkehrsteilnehmern waren neben 27 Fußgängern auch zehn Radfahrer. Damit ist der Anteil der auf Berlins Straßen ums Leben gekommenen Radfahrer binnen Jahresfrist von 14 auf 22 Prozent gestiegen.

Angesichts solcher erschreckenden Zahlen wird der Ruf nach einer allgemeinen Helmpflicht für Radler immer lauter. Wie die Umfrage der AachenMünchener Versicherung zeigt, ist gut die Hälfte der Bundesbürger bereits dafür. Zusätzlich fordern 12 Prozent der Befragten vom Gesetzgeber, zumindest für die immer beliebter werdenden E-Bikes eine solche Vorschrift zu verhängen.

Wie schon die aktuell hohe Zahl an Helmverweigerern zeigt, dürfte allerdings auch eine Pflicht kurzfristig nicht dazu führen, dass der Fahrradhelm im deutschen Straßenbild zum Normalfall wird. So befürwortet zwar gut jeder zehnte Deutsche eine solche Vorschrift, würde sich selbst aber wohl nicht konsequent daran halten. Und gut jeder fünfte Deutsche lehnt eine Helmpflicht generell ab, obwohl er regelmäßig mit dem Rad unterwegs ist.

„Der hohe Anteil der Radfahrer an den Verkehrstoten macht sehr deutlich, dass ein Sturz mit dem Rad in der Regel mit schwerwiegenden Verletzungen verbunden ist“, sagt Stefan Köhlbach von der AachenMünchener. „Während ein Helm einem das Leben retten kann, schütz eine private Unfallversicherung vor den finanziellen Folgen eines möglicherweise bleibenden Gesundheitsschadens. Da viele Fahrradfahrer zudem nicht nur Unfallopfer sind, sondern häufig zumindest eine Mitschuld tragen, ist darüber hinaus eine Haftpflichtversicherung empfehlenswert, die sich beispielsweise nach einem Zusammenprall mit einem Fußgänger um die oft horrenden Schadenersatzansprüche kümmert.“

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: 27. April 2012

61 Prozent der Deutschen unterschätzen Stornokosten 
  

In letzter Sekunde von einer gebuchten Urlaubsreise abspringen - für dieses Szenario gibt es viele Gründe. Die damit verbundenen Stornokosten werden von der Mehrheit der Deutschen jedoch unterschätzt (61 Prozent). Nur einer Minderheit (39 Prozent) der Befragten ist bekannt, dass bei einer kurzfristigen Absage vor Antritt der Reise bis zu drei Viertel des Preises fällig werden. Dieses Stornorisiko bedeutet vor allem für Familien eine große finanzielle Belastung. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der AachenMünchener Versicherung. Befragt wurden 1.000 Bundesbürger.

„Die Umfrage zeigt, dass sich viele Reisende ein falsches Bild von der Haftungssituation machen, falls sie eine Reise beispielsweise wegen Unfall oder Krankheit kurzfristig nicht antreten können“, sagt Stefan Köhlbach von der AachenMünchner Versicherung. „Bei Fahrten mit der ganzen Familie kommen so schnell mehrere tausend Euro zusammen. Das Kostenrisiko bei der Reiseplanung mit schulpflichtigen Kindern ist nicht zuletzt deshalb besonders hoch, weil Familien wegen der fixen Schulferien immer auf höherpreisige Buchungen in der Hauptsaison angewiesen sind. Zudem lassen sich beispielsweise nach einem Krankheitsfall die Termine für den Kunden durch den Reiseverantalter nur sehr begrenzt verschieben.“

Viele Verbraucher unterschätzen dieses Risiko teilweise deutlich. So halten 30 Prozent den Versicherungsschutz für entbehrlich. 22 Prozent der Bundesbürger gehen irrig davon aus, im schlimmsten Fall nur auf 30 Prozent der Kosten sitzen zu bleiben. Jeder zehnte kalkuliert immerhin mit 55 Prozent.

Ausnahmen von diesen strengen Folgen gibt es kaum. Nur triftige Gründe, die von offiziellen Stellen anerkannt sind, berechtigen zu einem Reiserücktritt ohne Verrechnung von Stornogebühren. Dazu gehören beispielsweise offizielle Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes, etwa im Falle politischer oder militärischer Unruhen oder Naturgealten wie Erdbeben oder Wirbelstürme, die für Verwüstungen im Urlaubsgebiet sorgen. Reiserücktritte aus diesen Gründen gehen zu Lasten des Veranstalters.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung zu diversen Themen im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: 05. bis 06. Dezember 2011

Pflege-Risiko durch Sturzgefahr bei Matsch und Schnee wird unterschätzt 
  


Rund ein Drittel der Menschen über 65 Jahre kommen mindestens einmal pro Jahr zu Fall. Dieses aus der Medizinstatistik bekannte Alterssyndrom ist besonders bei Schnee und Matsch in der dunklen Jahreszeit ein großes Risiko. Nicht selten wird ein älterer Mensch nach einem Sturz zum Pflegefall. Überraschend: Nur knapp ein Viertel der Deutschen hat für einen solchen Ernstfall privat vorgesorgt. 19 Prozent sind der Ansicht, dass sie genügend Vermögen besitzen, um im Notfall abgesichert zu sein. Acht Prozent verlassen sich auf die eigenen Kinder als finanzielle Stütze im Pflegefall. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der AachenMünchener Versicherung. Befragt wurden 1.000 Bundesbürger.  

„Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die wenigsten Menschen wissen, was für enorme Kosten ihnen im Fall der Pflegebedürftigkeit drohen“, sagt Gerret Bäßler-Vogel von der AachenMünchener. „Dabei ist der gewohnte Lebensstandard ohne private Vorsorge unmöglich zu halten. Denn: Die Pflegekassen erstatten ab 2012 selbst bei der höchsten Pflegestufe III nur maximal 1.550 Euro pro Monat. Im Durchschnitt betragen die Kosten für eine vollstationäre Heimpflege jedoch rund 3.300 Euro. Je nach Pflegestufe müssen für einen Platz im Pflegeheim ca. 1.800 € pro Monat aus eigener Tasche gezahlt werden.“

Die Versorgungslücke summiert sich so schnell auf mehrere tausend Euro pro Jahr. Zudem schließen die Zahlungen der Pflegekasse nur die tatsächlichen Pflegekosten ein. Zusätzliche Ausgaben etwa für behindertengerechte Umbauten am eigenen Haus haben die Betroffenen meist selbst zu tragen. Reichen die Einkünfte nicht aus, um die Pflegekosten zu begleichen, wird das Vermögen herangezogen. Notfalls stehen sogar die Kinder in der Pflicht, finanziell einzuspringen. „Hier kann man aber vorbeugen: Eine private Pflegeversicherung sichert wichtige Zusatzeinkünfte und entlastet gleichzeitig die Kinder.“

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung zu diversen Themen im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: 05. bis 06. Dezember 2011

Jeder Vierte klettert beim Putzen auf den Hocker 
  


Ein Viertel der Deutschen benutzt beim Frühjahrsputz statt der sicheren Leiter andere Gegenstände wie Tisch oder Hocker, um die Gardinen auf- oder abzuhängen. 17 Prozent balancieren auf dem Badewannenrand oder dem Toilettendeckel, um die Kacheln abzuwischen. 14 Prozent kraxeln zum Fensterputzen notfalls sogar auf den Fenstersims. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der AachenMünchener Versicherung. Befragt wurden 1.000 Bundesbürger.  

Wie Statistiken zeigen, lauern Zuhause größere Gefahren als im Straßenverkehr. Viele Unfälle in den eigenen vier Wänden ließen sich jedoch vermeiden - beispielsweise durch die Nutzung einer stabilen Leiter und von festem Schuhwerk statt Flipflops, Pantoffeln oder Hackenschuhen. Aber nur jeder Dritte Deutsche ist so vernünftig und zieht vor dem Hausputz feste Schuhe an. Wer müde ist, sollte das Großreinemachen besser verschieben, denn auch Unkonzentriertheit führt zu Unfällen. Diesem Rat folgt in der Praxis allerdings nur jeder zweite Bundesbürger.

Vor allem Jüngere zwischen 18 und 34 putzen eher auf riskante Weise. So geben
32 Prozent in dieser Altersgruppe an, auf Tisch und andere Gegenstände zu steigen, um an die Gardinen zu kommen. Die Sturzgefahr wird dabei in der Regel ausgeblendet. Die über
55-Jährigen zeigen sich zwar weniger bereit zu riskanten Aktionen als Jüngere. Tisch und Hocker erklimmen in dieser Gruppe aber immerhin noch 19 Prozent. Zehn Prozent bewegen sich sogar auf dem Badewannenrand, um schwer zugängliche Stellen beim Reinigen zu erreichen.

„Das Unfallrisiko im Haushalt wird häufig unterschätzt“, sagt Stefan Köhlbach von der AachenMünchener. „Dabei drohen bei einem Sturz möglicherweise schwerste dauerhafte Gesundheitsschäden, besonders bei älteren Menschen. Diese Risiken sollten in der Bevölkerung bewusster gemacht werden. Schutz gegen die finanziellen Folgen von Unfällen im Haushalt bietet eine Unfallversicherung.“

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung zu diversen Themen im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: 05. bis 06. Dezember 2011

40 Prozent der Deutschen fürchten Burnout 
  


Zwei von fünf Bundesbürgern fühlen sich im Job überbelastet und sorgen sich, dass sie wegen eines Burnouts vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden müssen. Aber nur 14 Prozent  sind gegen dieses Risiko durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung geschützt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der AachenMünchener Versicherung. Befragt wurden 1.000 Bundesbürger.  

Nach Zahlen der Krankenkassen haben die Symptome für Burnout in den vergangenen sieben Jahren stark zugenommen. Immer mehr Menschen sind dem Druck am Arbeitsplatz nicht mehr gewachsen. Um bei einer Überforderung die Notbremse zu ziehen, verordnen sich 13 Prozent der Befragten erst mal Urlaub. Immerhin zehn Prozent geben an, dass  sie wegen Stress am Arbeitsplatz bereits in ärztlicher oder psychologischer Behandlung sind. Neun Prozent lassen sich demnach immer mal wieder krankschreiben um durchzuhalten.

Auch unter den jüngeren Berufstätigen zwischen 18 und 34 Jahre haben nur 20 Prozent  eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Aus der gesetzlichen Rentenversicherung ist im Fall einer Berufsunfähigkeit für Jüngere jedoch nicht mehr viel zu erwarten: „Die Berufsunfähigkeit wird zunehmend zum Privatrisiko. Deshalb ist eine solide Absicherung über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung unerlässlich, gerade für junge Menschen“, sagt Gerret Bäßler-Vogel von der AachenMünchener.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung zu diversen Themen im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: 05. bis 06. Dezember 2011

Nur zwei von fünf Skifahrern mit Helm unterwegs 
  


Nur 39 Prozent der Ski- und Snowboardfahrer tragen einen Helm. Was die Sicherheit angeht, sind jüngere Ski- und Snowboardfahrer offensichtlich vernünftiger als Ältere:
20 Prozent der 18- bis 34-Jährigen setzen den zum Schutz gegen Kopfverletzungen empfohlenen Helm auf, bei den über 55-Jährigen sind dies nur acht Prozent. Das hat eine repräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung ergeben.

Allein 4,2 Millionen Deutschen fahren jede Saison Ski. Der Sport im Schnee verzeichnet jedes Jahr vergleichsweise hohe Unfallzahlen. Die gute Nachricht: Insgesamt ist die Zahl der Unfälle im Wintersport rückläufig. Allerdings gibt es von diesem generellen Trend eine gefährliche Ausnahme. Die Zahl der schweren Kopfverletzungen nimmt zu. Wie die Auswertungsstelle für Skiunfälle der Versicherer berichtet, stiegen die Fallzahlen in der Saison 2010/11 auf 10,2 Prozent von 8,8 Prozent im Vorjahr. Um in diesem Gefahrenbereich besser vorzusorgen, sollten die Wintersportler sich selbst eine Helmpflicht verordnen.

Weitere Risiken für Unfälle sind Alkohol und Ermüdung. Aber nur 44 Prozent der Befragten geben an, dass sie nicht unter Alkoholeinfluss fahren. Nur 43 Prozent stellen die Skier oder das Snowboard beiseite, wenn sie merken, dass Energie und Konzentration nachlassen. Um Verletzungen vorzubeugen, ist es auch wichtig, schon vorher sportlich fit zu sein. Nur knapp ein Drittel ist laut der Umfrage jedoch schon vor dem Winterurlaub körperlich gut trainiert. Zwei von fünf Befragten achten darauf, dass die Ski oder Snowboardausrüstung auch in Ordnung ist, bevor es losgeht.

„Wer nach einem Sturz oder Zusammenstoß bleibende Gesundheitsschäden davonträgt, steht schnell vor hohen Kosten“, sagt Stefan Köhlbach von der AachenMünchener.
„Da schützt eine private Unfallversicherung vor den finanziellen Folgen einer schwerwiegenden Verletzung. Auch eine Haftpflichtversicherung ist in jedem Fall empfehlenswert. Denn wer  einen Unfall verschuldet, auf den können beispielsweise bei Personenschäden horrende Schadenersatzansprüche zukommen.“

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung zu diversen Themen im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: 05. bis 06. Dezember 2011

Hauseigentümer unterschätzen Unwetterschäden 
  


Weniger als die Hälfte der Deutschen ergreift aktiv Sicherheitsmaßnahmen, um die eigenen vier Wände gegen Schäden durch Naturgewalten abzusichern. Dabei nehmen Unwetter mit folgenschweren Hagelschlägen, Überschwemmungen und Waldbränden spürbar zu. Die Mehrheit der Bundesbürger geht dieses Risiko offenbar bewusst ein und verzichtet auf entsprechende Schutzvorkehrungen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der AachenMünchener Versicherung.

In den 70er Jahren verzeichneten die Statistiker in Deutschland durchschnittlich nur zehn extreme Wetterereignisse im Jahr, wenn es beispielsweise durch schweren Regen zu Überschwemmung kam oder nach wochenlanger Trockenheit die Wälder brannten. Heute hat sich die Zahl solcher Wetterextreme im Jahr verdreifacht. Die Folgen sind gravierend: Eine aktuelle Studie von Klimaforschern, die im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) durchgeführt wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass Extremwetterereignisse in Deutschland weiter zunehmen werden. „Insgesamt treten solche Unwetterlagen nicht nur vermehrt auf, sie verursachen auch deutlich größere Schäden“, sagt Stefan Köhlbach von der AachenMünchener. Allein Elbe- und Donauhochwasser schlugen für die Versicherer 2002 mit der Rekordsumme von
1,8 Milliarden Euro zu Buche.

Trotz der erkennbar verschärften Risikolage für Unwetterschäden ist der Schutz des häuslichen Umfelds bei einem Großteil der Deutschen lückenhaft. So würden zwar gut zwei Drittel bei Unwetterwarnungen das eigene Auto in Sicherheit bringen, aber nur ein Drittel der 1.000 Befragten gibt an, die Blitzschutzanlage für ihr eigenes Zuhause regelmäßig zu warten. Weitere 77 Prozent versäumen, eine unter Versicherungsfachleuten als besonders schwerwiegend bekannte Gefahrenquelle zu sichern: den Öltank. Kommt es infolge von Wassereinbruch zu einer Überschwemmung im Heizungskeller und der gegen Auftrieb ungesicherte Öltank kippt um, drohen schwerwiegende Umweltschäden und komplizierte Haftungsfragen.

„Sicherheitstechnische Vorkehrungen, wie beispielsweise Rauchmelder sowie Blitzschutz und deren regelmäßige Wartung leisten einen wichtigen Beitrag, um Schäden durch Naturgewalten möglichst gering zu halten“, rät Stefan Köhlbach von der AachenMünchener. „Hauseigentümer scheinen die Effizienz dieser Maßnahmen zu unterschätzen und gehen somit ein erhöhtes Risiko ein, von den Folgen durch Feuer, Wasser, Sturm und Schnee überrascht zu werden. Um darüber hinaus dem erhöhten Schadenrisiko in der kalten Jahreszeit zu begegnen, empfiehlt es sich, den eigenen Versicherungsschutz von Fachleuten auf etwaige Lücken prüfen zu lassen.“

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung zum Thema „Vorsorge“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.001 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: 27. bis 28. Oktober 2011

Jeder zweite Deutsche unterschätzt Einbruchsrisiken 
  


Die Hälfte der Deutschen riskiert einen unzureichenden Versicherungsschutz bei Einbruchsschäden. Jeder fünfte Bundesbürger verzichtet sogar bewusst auf die finanzielle Absicherung durch eine passende Police. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung von 1.000 Bundesbürgern. Und das, obwohl die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland in diesem Jahr deutlich zunimmt. Kürzlich gab das Bundeskriminalamt einen Anstieg von knapp sieben Prozent auf mehr als 123.000 Fälle bekannt.

Besonders in Reihenhaussiedlungen und Mehrfamilienhäusern schlagen die Täter zu, mahnt die Polizeistatistik. Das Klischee vom „nächtlichen Besucher“ bestätigt sich dabei im Spätherbst und Winter, wenn sich die Zahl der Einbrüche im Vergleich zu den Sommermonaten verdoppel. Insbesondere Balkon- und Terrassentüren sind bevorzugt genutzte Einstiege. Neben dem Verlust von privatem Eigentum sind vor allem die hinterlassenen Beschädigungen in den eigenen vier Wänden teure Folgen. Diese Risiken werden von vielen Bürgern unterschätzt. 28 Prozent sind sich unsicher, welche Schäden von der eigenen Versicherung gedeckt werden und wollen das gerne überprüfen.

„Sicherheitsbewusstes Verhalten kann Einbrechern ihr Vorhaben deutlich erschweren“, sagt Stefan Köhlbach von der AachenMünchener. „In Hinblick auf die steigenden Fallzahlen empfehlen wir der Bevölkerung, sich gegen Einbruchrisiken zu versichern.“ Im Ernstfall sind die vergleichsweise geringen Beträge die für einen Versicherungsschutz aufgewendet werden müssen, gut investiertes Geld.

Neben dem Versicherungsschutz sollte die Einbruchsicherheit der eigenen vier Wände unbedingt auf den Prüfstand gestellt werden, rät Stefan Köhlbach. „Einbrecher arbeiten in der Regel unter Zeitdruck. Einfache Hindernisse wie heruntergelassene Rollläden, verschlossene Türen und kostengünstige Bewegungsmelder tragen dazu bei, den Einbruchschutz für Haus und Wohnung erheblich zu verbessern. Oftmals wirkt für die Täter schon die Aussicht darauf abschreckend, dass der Vorgang längere Zeit in Anspruch nehmen wird. Außerdem meiden Einbrecher das Risiko, von Zeugen gesehen zu werden. Aufmerksame Nachbarn, die zum Beispiel in der Urlaubszeit den Briefkasten leeren um Anwesenheit zu suggerieren sind daher hilfreich.“

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung zum Thema „Vorsorge“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.001 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: 27. bis 28. Oktober 2011

Jeder zweite Deutsche verkennt Folgen der Winterreifenpflicht 
  


Mit Beginn der kalten Jahreszeit steht für die Autofahrer in Deutschland wieder der Wechsel von Sommer- auf Winterbereifung an. Seit Dezember letzten Jahres schreibt die Straßenverkehrsordnung (§ 2 Abs.3a StVO) bei winterlichen Straßenverhältnissen Matsch- und Schneereifen (M+S) vor. Was das für den Versicherungsschutz bedeutet, ist der Mehrheit der Deutschen jedoch unklar. So gehen beispielsweise 46 Prozent der Bundesbürger bei einem Unfall mit Sommerreifen während der Winterreifenpflicht davon aus, dass der Versicherungsschutz komplett entfällt. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung. 1.000 Bundesbürger wurden befragt.

„Wer trotz Winterreifenpflicht mit Sommerreifen unterwegs ist und einen Unfall verursacht, braucht sich zunächst einmal keine Sorgen zu machen, was die Schäden des Unfallopfers angeht“, sagt Stefan Köhlbach von der AachenMünchener. „Diese Schäden werden in jedem Falle von der Kfz-Haftpflichtversicherung übernommen.“

Was die eigenen Schäden und den Schutz durch die Vollkaskoversicherung angeht, ist die Situation anders gelagert. Bereits vor Einführung der Winterreifenpflicht hatten deutsche Gerichte entschieden: „Hätte der Autofahrer vor Fahrtantritt oder während der Fahrt erkennen müssen, dass Sommerreifen angesichts der Straßenverhältnisse völlig ungeeignet sind, kann die Versicherungsleistung bei einem Unfall anteilig gekürzt werden.“ Entsprechend dürften die Gerichte entscheiden, wenn im Zeitpunkt des Unfalls die in der StVO beschriebenen Witterungsverhältnisse eine M+S Bereifung vorschreiben und der Verursacher des Unfalls mit Sommerreifen gefahren ist.

Wie aber wirken sich Sommerreifen auf dem Fahrzeug des Unfallopfers aus? Das ist der großen Mehrheit der Deutschen unbekannt. Nicht einmal jeder dritte Befragte rechnet mit der zutreffenden Antwort, dass in dieser Fallkonstellation der Schadenersatz des Unfallopfers reduziert werden kann. Der rechtliche Hintergrund: Die falsche Bereifung verursacht eine erhöhte Betriebsgefahr des Halters (§ 7 StVG). Und auch der Verschuldensmaßstab des Fahrers (§ 18 StVG) kann zu einer Mithaftung führen, da bei der Benutzung von Sommerreifen auf Schnee ein objektiver Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung vorliegt. Dieser objektive Verstoß führt zu einer Verschuldensvermutung.

 „Wir empfehlen den Autofahrern, dem Rat der Sicherheitsexperten zu folgen und von Oktober bis Ostern Winterreifen (M+S) aufzuziehen“, sagt Stefan Köhlbach von der AachenMünchener. Dies ist der beste Weg, auf den Straßen sicher unterwegs zu sein und den Versicherungsschutz zu gewährleisten.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung zum Thema „Vorsorge“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.001 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: 27. bis 28. Oktober 2011

Garantiezins-Senkung bei Lebensversicherungen verunsichert knapp 40 Prozent der Deutschen 
  


38 Prozent der Deutschen zeigen sich darüber verunsichert, was die Garantiezins-Senkung für die Lebensversicherung bedeutet. Hintergrund: Im Januar 2012 wird der Garantiezins für Lebensversicherungen von 2,25 Prozent auf 1,75 Prozent gesenkt. Das beschloss das Bundesfinanzministerium im Zuge der andauernden Niedrigzinsphase. Welche Folgen diese Entscheidung nach sich zieht, ist jedoch großen Teilen der Bevölkerung unklar. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung. 1.000 Bundesbürger wurden befragt.

Für Verbraucher, die bereits eine Lebensversicherung (LV) abgeschlossen haben, sollte die anstehende Zinssenkung keinen Anlass für Verunsicherung bieten. Der Grund: Policen, die vor 2012 abgeschlossen wurden sind von dem veränderten Garantiezins nicht betroffen. Dieser Umstand ist allerdings nur einer Minderheit der Deutschen bekannt. Lediglich 26 Prozent gaben zutreffend an, das bestehende Lebensversicherungen von der Senkung des Garantiezinses nicht beeinflusst werden. Umgekehrt sind sich 36 Prozent der Befragten irrtümlich sicher, dass alle Lebensversicherungen durch die Entscheidung über den neuen Garantiezins negativ betroffen sind.

Sowohl bei Neuverträgen als auch bei Lebensversicherungen aus dem Bestand setzt sich die Verzinsung aus verschiedenen Teilen zusammen. Wichtiger als der offizielle Garantiezins ist für die Renditeerwartung dabei die variable Überschussbeteiligung, die von den Versicherern jedes Jahr neu festgelegt wird. Diese Kennzahl gibt an, wie der Sparanteil der Lebens- und Rentenversicherung im laufenden Jahr verzinst wird. Aktuell liegt die Gesamtverzinsung in der Lebensversicherung, einschließlich der Schlussüberschüsse bei einem Branchendurchschnitt von rund 4,8 Prozent.

„Verbraucher sind bei der Prüfung einer Lebensversicherung gut beraten, in erster Linie auf die variable Überschussbeteiligung des Anbieters zu achten“, sagt Gerret Bäßler-Vogel von der AachenMünchener. „Denn trotz Senkung des Garantiezinses wird ein solide wirtschaftender Versicherer für seine Kunden eine Verzinsung der Kundenguthaben erzielen, die deutlich höher ausfällt, als es die Höchstverzinsung durch den Garantiezins suggeriert.“

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung zum Thema „Vorsorge“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.001 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: 27. bis 28. Oktober 2011

Jeder vierte Deutsche durch Euro-Krise in Altersvorsorgeplanung verunsichert 
  


Die Euro-Krise wirkt sich auch auf die Planung der Altervorsorge der Deutschen aus. Jeder 4. Bundesbürger ist verunsichert und weiß nicht, welche Konsequenzen er aus der aktuellen Währungs- und Schuldenkrise für seine private Altersvorsorgestrategie ziehen soll. Gleichzeitig ist nicht einmal jedem zweiten Bundesbürger bewusst, dass eine private Altersvorsorge zwingend erforderlich ist, um Lücken der gesetzlichen Rente zu schließen. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung. 1.000 Bundesbürger wurden befragt.

Die aktuelle Währungs- und Schuldenkrise macht sich in der Finanzplanung der Bundesbürger bemerkbar. Gerade wenn es um langfristige Anlageentscheidungen zur Altersabsicherung geht, fehlt vielen Bürgern die Orientierung. Jeder fünfte Befragte gibt an, keinerlei Vorstellung davon zu haben, ob es sich jetzt beispielsweise lohnt, in klassische Sachwerte wie Immobilien oder Edelmetalle zu investieren. Ebensoviele trauen sich keine Prognose zu, ob die gesetzliche Rente angesichts der Turbulenzen ausreichen wird, um das Auskommen im Alter zu sichern. Nur knapp jeder Zweite (48 Prozent) hält eine private Altersvorsorge für zwingend, um Lücken der gesetzlichen Rente zu schließen.

Die Experten-Prognosen sind dagegen ganz unabhängig von der aktuellen Krisenlage eindeutig. Die gesetzliche Rente wird im Zuge der demografischen Entwicklung keinesfalls ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard zu sichern. Jüngste Zahlen gehen davon aus, dass die gesetzliche Bruttorente von derzeit 48 Prozent des letzten Bruttoeinkommens bis 2035 auf knapp unter 40 Prozent fallen wird.

„Die Umfrageergebnisse zeigen bei der privaten Finanzplanung angesichts der Währungs- und Schuldenkrise einen ganz erheblichen Informationsbedarf in weiten Teilen der Bevölkerung“, sagt Gerret Bäßler-Vogel von der AachenMünchener. „Die Menschen sollten ihre Verunsicherung in der Finanzplanung für die private Altersvorsorge bei den Hörnern packen und mit Unterstützung von Fachleuten eine individuell passende Vorsorgestrategie erarbeiten. So lassen sich auch Turbulenzen absichern.“

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung zum Thema „Vorsorge“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.001 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: 27. bis 28. Oktober 2011

Altersvorsorge: Die Mehrheit der Deutschen setzt auf lebenslang garantierte Rente 
  


60 Prozent der Deutschen ziehen eine lebenslange Rente einer einmaligen Auszahlung vor. Für 31 Prozent zählt vor allem die langfristige Absicherung. Sie fürchten, dass bei einer einmaligen Kapitalauszahlung das Geld für die Altersvorsorge nicht reichen könnte. 29 Prozent würden allerdings aus einem anderen Grund eine Rente wählen: Sie sind der Meinung, dass sie so viel Geld auf einmal schlichtweg nicht benötigen. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage des Marktforschers Toluna im Auftrag der AachenMünchener Versicherung. 1.000 Bundesbürger wurden befragt.

Das Thema Altersvorsorge wird immer dringlicher, denn die Lebenserwartung der Deutschen steigt kontinuierlich. Laut aktueller Sterbetafel erreichen Männer im Durchschnitt ein Lebensalter von 77,33 Jahren. Frauen leben sogar noch fünf Jahre länger und werden durchschnittlich 82,53 Jahre alt. Bei der Altersvorsorge stellen sich viele Anleger deshalb die Frage, wie sie ihr Geld am besten anlegen, um im Alter ein ausreichendes, finanzielles Polster zu haben. Dies betrifft vor allem jene Menschen, die einen größeren Geldbetrag angespart oder geerbt haben. Wie die Umfrage der AachenMünchener zeigt, setzt dabei nur eine Minderheit der Deutschen auf die einmalige Kapitalauszahlung: 20 Prozent der Befragten geben an, dass sie selbst bestimmen möchten, wie sie ihr Geld anlegen und deshalb auf eine garantierte Rentenversicherung verzichten. 19 Prozent der Deutschen sind der Meinung, eine Einmalzahlung eigne sich besser als Vorsorge, da man ohnhin nicht wisse, wie lange man lebe.

 „Wer über eine größere Summe verfügt, kann sein Geld in einer Rentenversicherung mit sofortiger oder späterer Rentenleistung anlegen“, sagt Gerret Bäßler-Vogel von der AachenMünchener. „Der Anleger profitiert von steuerlichen Vorteilen.“ Zudem besteht die Möglichkeit, kleinere oder größere Beträge als Kapitalleistung zu entnehmen, sodass flexibel auf geänderte Pläne reagiert werden kann.

Unabhängig von dem individuellen Anlageverhalten - Insgesamt hat sich das Bedürfnis der Deutschen nach Sicherheit im Alter gesteigert. Im Jahr 2010 gaben 19 Prozent an, in eine private Rentenversicherung zu investieren. Zehn Jahre zuvor waren es nur zehn Prozent gewesen. Wie wichtig das Thema Vorsorge ist, zeigen aber nicht nur die gefühlten Sorgen der Deutschen. Tatsächlich gehen 660 000 Menschen zwischen 65 und 74 Jahren einem Mini-Job nach, um ihre Rente aufzubessern. Dies sind 60 Prozent mehr als noch im Jahr 2000.

Dieser beunruhigende Trend übt besonders auf junge Menschen Druck aus. Der demographische Wandel könnte die Gefahr der Altersarmut verstärken. Denn gleichzeitig zur steigenden Lebenserwartung sinken die Geburtenraten – es wird künftig weniger Erwerbstätige geben, die das staatliche Rentensystem finanzieren. Die Folge: Die heutige Generation wird noch länger arbeiten müssen. Für sie gilt es, einen Vorsorgeplan zu entwerfen, der auf die individuellen Lebensentwürfe und Wünsche zugeschnitten ist. „Besonders Frauen sollten eine flexible Vorsorgestrategie wählen, damit sie auch im Alter ihren bisherigen Lebensstandard halten können“, rät Gerret Bäßler-Vogel von der AachenMünchener. „Frauen leben nicht nur länger, sie verdienen in der Regel weniger als Männer oder arbeiten öfter in Teilzeit. Dadurch entsteht eine Versorgungslücke.“

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung zum Thema „Vorsorge“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet.
Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels
Grundgesamtheit: 1.001 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung
Befragungszeitraum: 24. bis 25. Juni 2011

Häusliche Pflege: Deutsche wollen ihre Angehörigen nicht belasten 
  


62 Prozent der Deutschen setzen nicht mehr darauf, dass sie im Alter von ihren Familienangehörigen betreut werden. Jeder Vierte wünscht es sich zwar, zeigt allerdings Verständnis, wenn der Partner oder die Kinder sich psychisch nicht dazu in der Lage sehen. 17 Prozent bezweifeln zudem, dass der Partner überhaupt körperlich noch so stark sein wird, dass sie oder er die Pflege übernehmen kann. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage des Marktforschers Toluna im Auftrag der AachenMünchener Versicherungen. 1.000 Bundesbürger wurden befragt.

Grundsätzlich möchten die Bürger so lange wie möglich zu Hause wohnen – auch im Pflegefall. Allerdings glaubt ein Großteil, dass ihre Angehörigen mit dem Managen von Job und eigenem Nachwuchs schon genug belastet sind, um diesen Wunsch zu erfüllen. Auf der anderen Seite sorgen nur die wenigsten Bürger selbst vor, damit sie mit professioneller Hilfe zu Hause versorgt werden können. Private Pflegezusatzversicherungen besitzt nur eine Minderheit: 18 Prozent der Deutschen sind privat für den Pflegefall abgesichert.

Aktuell erhalten noch die meisten Pflegefälle in Deutschland Hilfe von Seiten der Famile. Das zeigt auch die enorme Bereitschaft der jungen Generation, ihre Angehörigen selbst zu pflegen: Fast jeder zweite Bürger will für die nächsten Verwandten im Bedarfsfall eine Basispflege leisten. Doch angesichts der demographischen Entwicklung und der sich verändernden Familienstrukturen können sich in Zukunft immer weniger Pflegebedürftige auf die aktive Hilfe von Verwandten verlassen. Schon heute gibt jeder fünfte Deutsche an, allein, ohne Lebenspartner zu leben. Da die Belastung zudem durch längere Pflegezeiträume immer größer wird, sind auch die Pfleger aus dem engsten Verwandtenkreis auf professionelle Unterstützung angewiesen.

„Wer im Alter seine Kinder nicht finanziell und organisatorisch belasten will, sollte privat vorsorgen“, rät Gerret Bäßler-Vogel von der AachenMünchener. „Viele Menschen vergessen, dass eine Vorsorge auch den Angehörigen zu Gute kommen, die ihren Partner oder die Eltern zu Hause selbst pflegen“, so Bäßler-Vogel. Durch eine finanzielle Absicherung können ambulante Pflegedienste in der Nähe beauftragt werden. Familienmitglieder sind so in der Lage, sich mit den professionellen Pflegern in der Betreuung abzuwechseln. Das entlastet die Angehörigen zeitlich und seelisch. Die Profis übernehmen beispielsweise die anspruchsvollen Tätigkeiten, so dass der Partner oder die Kinder sich voll auf die gemeinsame Zeit mit der zu pflegenden Person konzentrieren können. Gleichzeitig hilft ein größeres finanzielles Polster dabei, Angehörige technisch zu unterstützen, beispielsweise wenn nötige räumliche Umbaumaßnahmen durchzuführen sind.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung zum Thema „Vorsorge“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet.
Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels
Grundgesamtheit: 1.001 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung
Befragungszeitraum: 24. bis 25. Juni 2011

Karriereknick: Jeder zweite Deutsche macht sich Sorgen 
  


54 Prozent der Deutschen sind besorgt, in ihrem Berufsleben zurückgeworfen zu werden – sei es durch Schicksalsschläge, eine schwächelnde Konjunktur und oder aufgrund eigener Fehlentscheidungen bei der Karriereplanung. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage des Marktforschers Toluna im Auftrag der AachenMünchener Versicherungen. 1.000 Bundesbürger wurden befragt.

Die Furcht vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Berufsleben ist am größten: Jeder vierte Deutsche hat Angst, aufgrund körperlicher oder seelischer Krankheiten karrieretechnisch kürzer treten zu müssen. Zwölf Prozent haben zudem Sorge, dass Familienangehörige einmal ihre Hilfe brauchen und sie deshalb eine berufliche Pause oder einen Karriereknick hinnehmen müssen.

Das Gespenst Arbeitslosigkeit ist in den Köpfen der Deutschen ebenfalls vorhanden, spielt jedoch angesichts positiver Arbeitsmarktentwicklungen der letzten Monate eine geringere Rolle. 18 Prozent machen sich Gedanken, dass sie durch Kündigung oder eine Pleite ihres Arbeitgebers den Job verlieren und dadurch finanzielle Engpässe durchleben müssen. Elf Prozent sorgen sich zudem darum, dass ihre Karrierentscheidung, beispielsweise die Wahl der Ausbildungsrichtung, in eine berufliche Sackgasse führt.

Die aktuell positive entspannte Lage in den Arbeitsagenturen kann sich allerdings schnell verschärfen. Die hohen Schuldenstände in einigen EU-Ländern und den USA bedrohen die Konjunktur, beispielsweise wenn der Konsum hiesiger Produkte im Ausland merklich zurückgeht. Dies würde auch den Arbeitsmarkt belasten. Zudem haben sich die Risiken der Berufs- und Karriereplanung in den letzten Jahrzehnten allgemein deutlich verschärft. Fast jeder zweite Ostdeutsche und jeder fünfte Westdeutsche zwischen 31 und 65 Jahren hat bereits einmal Arbeitslosigkeit erlebt. 1991 lag dieser Wert für Gesamtdeutschland bei rund elf Prozent. Je länger die Zeit ohne Arbeit andauert, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, am ursprünglichen Berufslevel nahtlos anknüpfen zu können.

Um dann einen Karriereknick finanziell zu überbrücken, fehlen meist die Rücklagen, es drohen Einbußen. Arbeitnehmer, die das verhindern wollen, sollten deshalb in Aufschwungphasen für eventuell auftretende Veränderungen im Beruf finanziell vorsorgen, raten Experten der AachenMünchener Versicherungen.

Trotz des vorhandenen Bewusstseins, dass die Karriere nicht ohne Höhen und Tiefen verlaufen muss: Viele Deutsche haben Vorbehalte, entsprechend vorzusorgen. Sie scheuen beispielsweise den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Hier besteht erheblicher Aufklärungsbedarf. Ein Grund ist beispielsweise die Befürchtung, im Ernstfall zu einer Umschulung auf einen anderen Beruf gezwungen zu sein. Beispiel: Ein Bäckergeselle wird Kassierer in einer Schnellimbisskette, weil er wegen einer Mehlstauballergie nicht mehr in seinem erlernten Beruf arbeiten kann. Was viele nicht wissen: Die Mehrheit der Versicherer prüft gar nicht, ob sich der Versicherte in einem anderen Beruf unterbringen lässt. Kann beispielsweise ein Arzt aufgrund einer Krankheit seinem Beruf nicht mehr nachgehen, dann erhält er die vereinbarte monatliche Zahlung auch dann, wenn er in dieser Zeit als Pförtner tätig ist.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung zum Thema „Vorsorge“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet.
Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels
Grundgesamtheit: 1.001 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung
Befragungszeitraum: 24. bis 25. Juni 2011

Der Urlaubskoffer ist den Deutschen heilig: Über 40 Prozent würden ihn selbst für mehr als 1.500 Euro nicht verkaufen 
  


Die Bundesbürger sorgen sich, ihre Koffer im Touristengetümmel am Flughafen oder im Hotel zu verlieren. Denn vor Ort Ersatz zu beschaffen, ist den Deutschen ein Graus: 41 Prozent würden ihren Koffer auf keinen Fall abgeben, selbst wenn sie dafür mehr als 1.500 Euro bekämen. Und nur jeder Vierte wäre bereit, die Reiseutensilien für 1.000 Euro zu verkaufen. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage des Marktforschers Toluna im Auftrag der AachenMünchener Versicherung unter 1.000 Bundesbürgern.

Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres – leider auch für Langfinger. Rund 15 Prozent [CT1] der Bundesbürger werden nach Angabe von Reiseveranstaltern Opfer eines Diebstahls. Zwar geht die Hausratversicherung automatisch mit auf Reisen, denn sie beinhaltet eine so genannte Außenversicherung. Diese haftet, wenn beispielsweise in der Ferienwohnung eingebrochen oder trotz Widerstand auf offener Straße die Kamera gestohlen wird. Ein einfacher Taschendiebstahl allerdings wird nicht erstattet. Zudem ist die Entschädigungshöhe meist begrenzt. So werden beispielsweise Fotoausrüstungen oder Sportgeräte nicht immer zum Wiederbeschaffungswert ersetzt. Alte Verträge beschränken außerdem den Schutz mitunter noch territorial, zum Beispiel auf Europa. Ein genauer Blick ins Kleingedruckte der Hausratversicherung ist daher vor Reiseantritt unerlässlich.

Für viele Bundesbürger empfiehlt sich zusätzlich der Abschluss einer Reisegepäckversicherung. Denn sie gilt für alles, was Urlauber im Koffer oder am Körper tragen. Auch hier ist jedoch ein Blick in die Versicherungsbedingungen sinnvoll. Die Verbraucher sollten zum Beispiel darauf achten, dass ihre Versicherung auch für grob fahrlässig herbeigeführte Schäden haftet, um Streit zu vermeiden.

Bei der Auswahl der Versicherung raten Experten der AachenMünchener, nicht die absoluten Kosten verschiedener Versicherungspolicen zu vergleichen, sondern auch das Leistungsspektrum der Anbieter. Sonst kann im Schadenfall eine böse Überraschung drohen, wenn das verlorene Urlaubsgepäck nicht oder nur zum Teil ersetzt wird.

Die Reisegepäckversicherung greift übrigens auch bei Verlust auf dem Hin- und Rückflug. Zwar ist die Fluggesellschaft oder bei Pauschalreisenden der Reiseveranstalter zu Schadenersatz verpflichtet, nach einem Urteil des Europäischem Gerichtshofs allerdings nur bis zu einer Höhe von 1.300 Euro. Alle darüber hinausgehenden Kosten trägt der Urlauber selbst, kann sie aber bei der Versicherung geltend machen Jedoch muss der Gepäckverlust dem Versicherer umgehend und möglichst schriftlich  mitgeteilt werden.

Grundsätzlich gilt außerdem zu beachten: Bei Diebstahl oder Raub ist eine Anzeige bei einer Polizeidienststelle Pflicht. Die Versicherung benötigt eine Kopie des Polizeiprotokolls oder eine Bestätigung über die Erstattung der Anzeige.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung zum Thema „Vorsorge“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet.
Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels
Grundgesamtheit: 1.001 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung
Befragungszeitraum: 24. bis 25. Juni 2011

Angst vor „Nachbar Neugierig“: 56 Prozent der Deutschen wollen nicht, dass Nachbarn in der Urlaubszeit nach dem Rechten sehen 
  


Urlaubszeit ist Einbruchzeit: Trotzdem weigert sich mehr als die Hälfte der Deutschen, ihren Nachbarn den Zweitschlüssel auszuhändigen, damit diese nach dem Rechten schauen können. Haupthinderungsgrund ist die Angst vor der Neugier der Aufpasser. So befürchtet gut jeder vierte Befragte, dass der Nachbar während der Abwesenheit in aller Seelenruhe in den heimischen vier Wänden herumschnüffeln könnte. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage des Marktforschers Toluna im Auftrag der AachenMünchener Versicherung. 1.000 Bundesbürger wurden zur Nachbarschaftshilfe während der Urlaubszeit befragt.

Ebenfalls skeptisch äußert sich knapp jeder zehnte Befragte, wenn es um die Zuverlässigkeit des Nachbarn geht. Diese Personen wünschten sich zwar, ihre Nachbarn nach dem Rechten sehen zu lassen, während sie verreist sind. Sie trauen ihren Mitmenschen jedoch nicht zu, die Aufgabe auch gewissenhaft zu erfüllen. Weitere zwölf Prozent sehen davon ab, um ihre Nachbarn mit dieser Aufgabe nicht zu belasten. Magere sieben Prozent haben sich gegen Einbruchdiebstahl versichert und nehmen aus diesem Grund die Hilfe ihrer Anwohner nicht in Anspruch.

Dabei ist gerade in der Ferienzeit das Einbruchsrisiko hoch – die Chancen auf einer Aufklärung der Tat hingegen nicht. Laut jüngster BKA-Statistik konnten nur 16 Prozent der mehr als 120.000 Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr in Deutschland polizeilich aufgeklärt werden. Fest steht: Präventionsmaßnahmen, die zu einer verbesserten Wohnungssicherung führen, zahlen sich aus. Dafür spricht der hohe Versuchsanteil bei Wohnungseinbruchdiebstahl. Dieser ist laut BKA-Statistik von 28 Prozent im Jahre 1993 auf 38 Prozent in 2009 gestiegen.

Mieter und Eigentümer, die die Mehrkosten einer verbesserten Wohnungssicherung nicht schultern wollen, sollten jedoch ihren Versicherungsstatus regelmäßig überprüfen. Dazu raten die Versicherungsexperten der AachenMünchner. Denn kommt es zu einem Einbruch, ist nur die Hausratversicherung in der Lage, das entwendete oder zerstörte Privateigentum finanziell abzusichern. Zum Hausrat gehören alle Einrichtungsgegenstände und Dinge des täglichen Gebrauchs oder Verbrauchs, also auch Wertsachen und Bargeld.

Um die Schadenregulierung zu beschleunigen, empfiehlt sich das Führen einer Liste, in der alle Wertgegenstände erfasst sind. Zusätzlich können Fotos von bestimmten Wertsachen, zum Beispiel besonderer Schmuck, der Liste beigefügt werden. Dass Wertsachen verschlossen aufbewahrt werden müssen, um den Versicherungsschutz zu wahren, ist dabei ein weit verbreiteter Irrglaube. Auch die Ermittlung einer Versicherungssumme ist meist nicht nötig. So gibt es Tarife, die den Hausrat mit Angabe der Wohnfläche unbegrenzt versichern. Nur für bestimmte Wertsachen, wie Schmuck, ist die Entschädigung begrenzt.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung zum Thema „Vorsorge“ im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet.
Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels
Grundgesamtheit: 1.001 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung
Befragungszeitraum: 24. bis 25. Juni 2011

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