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Jeder zweite Deutsche hat Angst vor Hunden


Die Bundesbürger zittern vor allem vor Kampfhunden und wenn der Hund nicht unter Kontrolle ist - 40 Prozent haben zumindest Respekt vor dem Tier

Der Hund ist Deutschlands beliebtestes Haustier, Familienmitglied und Liebling. Doch was für den einen zum Leben gehört, sorgt bei anderen für Angstschweiß. 90 Prozent der Deutschen haben großen Respekt oder sogar Angst vor Hunden. Nur neun Prozent treten Hunden ganz unbefangen gegenüber. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage der AachenMünchener Versicherung unter 1.000 Bundesbürgern.

Die Angst der Deutschen vor Hunden ist weit verbreitet. 52 Prozent der Bundesbürger fürchten sich. Doch ob es sich um eine riesige Dogge oder einen kläffenden Wadenbeißer handelt: Die Größe des Hundes hat wenig Einfluss auf die Angst der Deutschen. Nur vier Prozent haben speziell vor großen Hunden Angst, gerade einmal ein Prozent vor kleinen. Bedrohlicher finden es die Befragten, wenn Herrchen oder Frauchen ihren Hund nicht im Griff haben. 28 Prozent äußern Unbehagen, wenn sie das Gefühl haben, der Besitzer kontrolliere sein Tier nicht ausreichend.

Hundehalter haften immer

Solch ein Kontrollverlust kann jedoch auch für Hundehalter Folgen haben. Denn wenn Hunde einen Schaden anrichten, haftet in Deutschland grundsätzlich der Halter, auch wenn er keine Schuld hatte. Auf Herrchen oder Frauchen kommen dann Schadenersatzansprüche für die Bissverletzungen zu. Neben den Heilungskosten müssen sie oft auch Schmerzensgeld und nicht selten eine lebenslange Rente an die Gebissenen zahlen. Die kompletten Beträge übersteigen schnell die finanzielle Leistungsfähigkeit des Hundehalters. Darum besteht in einigen Bundesländern Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Pflicht, eine Haftpflichtversicherung für den Vierbeiner abzuschließen.

Deckungssumme von drei bis fünf Millionen Euro empfohlen

Beim Abschluss einer Tierhalterhaftpflichtversicherung müssen verschiedene Dinge beachtet werden. „Damit auch weitreichende Schäden zuverlässig abgedeckt sind, ist eine hohe Deckungssumme anzuraten“, sagt Stefan Köhlbach von der AachenMünchener. Beispielsweise muss die Deckungssumme, gerade für Personenschäden, hoch genug sein, um im Schadensfall alle Kosten decken zu können. In einigen Bundesländern wie Niedersachsen ist auch eine Mindestsumme von 500.000 Euro für Personenschäden und 250.000 Euro für Sachschäden vorgeschrieben. Fachleute raten zu einer Summe von drei bis fünf Millionen Euro. „Auch Auslandsaufenthalte sollten inbegriffen sein, genauso wie Schäden bei Führen ohne Leine oder die sogenannten Deckschäden.“, rät Versicherungsexperte Köhlbach. 

Hunde können hohe Schäden verursachen

Hunde können auch hohe Schäden verursachen, die nicht unbedingt durch Bissattacken hervorgerufen werden. Bereits ein nicht angeleinter Hund kann viele Schäden verursachen. Er kann vor ein Fahrrad laufen und den Radler zum Stürzen bringen, einen Menschen anspringen und dabei die Kleidung beschädigen oder Autounfälle auf der Straße verursachen.

Hintergrundinformationen:
Die Ergebnisse der Online-Kurzbefragung „Frühjahrsumfrage“ zu diversen Themen im Auftrag der AachenMünchener Versicherung AG sind auf ganze Zahlen gerundet. Untersuchungsdesign: Internet-Befragung im Rahmen eines Online-Panels Grundgesamtheit: 1.000 Teilnehmer, bevölkerungsrepräsentative Hochrechnung Befragungszeitraum: Februar 2014

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