Träume brauchen Sicherheit

 
Unternehmensgeschichte

Die Geschichte der AachenMünchener

1800
1825Gründung der Aachener Feuerversicherung
1825
Gründung der „Aachener Feuerversicherung“ durch David Hansemann. David Hansemann – wohlhabender Kaufmann, ursprünglich aus Hamburg stammend - legte 1824 angesehenen Personen der Aachener Wirtschaft einen „Vorschlag zu den Statuten der Aachener Feuerversicherungs-Gesellschaft“ vor. Als Reaktion auf die sozialen Missstände seiner Zeit gründete er zudem den gemeinnützigen „Aachener Verein zur Beförderung der Arbeitsamkeit“. Dieser gemeinnützige Fond sollte mit der Hälfte des Gewinnes der Gesellschaft gefüllt werden. Am 24. Juni 1825 erhielt die „Aachener Feuerversicherungs-Gesellschaft“ ihre offizielle Zulassung durch den preußischen König.
 
1834Gründung der Münchener und Aachener Feuerversicherungs-Gesellschaft
1834
Die „Aachener Feuerversicherungs-Gesellschaft“ darf im Königreich Bayern als „einheimisches“ Unternehmen tätig werden. Ab diesem Jahr existiert der Name „Aachener und Münchener“. Zunächst wurde die „Aachener Feuerversicherungs-Gesellschaft“ nur in Preußen als „einheimische“ Versicherung anerkannt; in anderen Gebieten galt sie als „ausländisch“. 1834 gelang es in Bayern - zu jener Zeit eines der größten und einflussreichsten Gebiete im Deutschen Bund - ebenfalls den „einheimischen“ Status zu erreichen. Auf Wunsch des Königs trug die Gesellschaft dort allerdings den Namen „Münchener und Aachener Feuerversicherungs-Gesellschaft“. Als Zeichen der Bedeutsamkeit für die Gesellschaft, behielt diese von da an auch das „München“ in ihrem Namen. Außerhalb Bayerns trat sie nun als „Aachener und Münchener Feuerversicherungs-Gesellschaft“ auf. (Beide Namen existierten bis 1970 nebeneinander.)
 
1850
1842Großbrand in Hamburg - erste Bewährungsprobe
1842
Erfolgreich bestand die Gesellschaft ihre erste Bewährungsprobe bei dem großen Brand von Hamburg. Der Hamburger Brand übertraf alles bisher Dagewesene in der deutschen Versicherungsgeschichte. Es entstand ein Schaden von rund 70 Millionen Talern. Vertreter der „Aachener und Münchener“ reisten nach Hamburg, um die Schadensummen direkt vor Ort auszuzahlen. Der persönliche Einsatz lohnte sich, denn im Nachgang brachte die zügige Regulierung der „Aachener und Münchener“ viele Neukunden.
 
1870Unterstützung bei der Gründung der Technischen Hochschule in Aachen
1870
Unterstützung bei der Gründung der Technischen Hochschule in Aachen Die „Aachener und Münchener“ unterstützte mit einem Garantiefonds von 1,3 Millionen Mark und einem Baukostenbeitrag von fast 1 Millionen Mark die Gründung der Technischen Hochschule in Aachen.
 
1900
1900Ausbreitung der Aachener und Münchener Feuerversicherungs-Gesellschaft auf allen Kontinenten
1900
Ausbreitung der „Aachener und Münchener Feuerversicherungs-Gesellschaft“ auf allen Kontinenten. Die Festschrift zum 75-Jährigen Jubiläum im Jahr 1900 führt insgesamt 56 Vertretungen im Ausland auf. Auf allen Kontinenten vertreten, war sie besonders stark in Asien mit 25 Vertretungen. Die wichtigsten Standorte waren New York, Chicago und San Francisco in den USA. Bis 1914 erzielte die Gesellschaft rund 50% ihrer Prämieneinnahmen im Ausland.
 
1906Die Schadenregulierung beim Erdbeben von San Francisco verschafft der Aachener und Münchener großes Renommee
1906
Durch die schnelle Schadenregulierung beim Erdbeben von San Francisco verschaffte sich die „Aachener und Münchener“ großes Renommee. Die „Aachener und Münchener“, seit 1893 in San Francisco tätig, war durch die Katastrophe besonders stark finanziell betroffen. Sie leistete Entschädigungszahlungen in Höhe von ca. 3,5 Millionen Dollar. Die schnelle Schadenregulierung verschaffte der „Aachener und Münchener“ einen Ruf als finanzstarke und vertrauenswürdige Gesellschaft.
 
1914Der Erste Weltkrieg - eine existenzbedrohende Gefahr für die Aachener und Münchener
1914
Der Erste Weltkrieg stellte für die „Aachener und Münchener“ eine existenzbedrohende Gefahr dar. Durch den Ersten Weltkrieg verlor die Gesellschaft das gesamte ertragreiche Auslandsgeschäft und fast alle ausländischen Vermögenswerte. Nach dem Krieg stiegen die Kosten durch die rasante Inflation an. Nach Einführung der Reichsmark 1924 erholte sich die Gesellschaft wieder.
 
1920Erweiterung des Geschäftsfeldes
1920
Erweiterung des Geschäftsfeldes. Die „Aachener und Münchener“ nahm 1920 die Unfall- und Haftpflichtversicherung auf; später folgten dann Transport- und Kraftfahrtversicherung sowie die Glasversicherung.
 
1929Mehrheitliche Beteiligungen - Thuringia und Aachener-Potsdamer Lebensversicherung
1929
„Aachener und Münchener“ übernahm die Mehrheit an der „Thuringia“ und an der „Aachener-Potsdamer Lebensversicherung“ Die „Aachener und Münchener“ beteiligte sich mehrheitlich an der „Aachener-Potsdamer Lebensversicherungs“ und an der „Thuringia Lebensversicherung“. Diese Untenehmen bildeten die sogenannte „Aachener und Münchener Gruppe“.
Die „Aachener-Potsdamer Lebensversicherung“ ist zurückzuführen auf die 1868 gegründete „Deutschen Lebens-, Pensions- und Rentenversicherungs-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit“. Sie wird in „Aachener und Münchener Lebensversicherung“ umbenannt.
 
1933-45NS-Zeit und Holocaust
1933-45
NS-Zeit und Holocaust Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im Januar 1933 bemühen sich die meisten deutschen Versicherungsgesellschaften um linientreues Auftreten. Die AachenMünchener verstand sich nicht als politische Gesellschaft, bekannte sich bei offiziellen Gelegenheiten jedoch zur Staatsführung, um ansonsten ungestört ihren Geschäften nachgehen zu können.

Mit grauenhafter Konsequenz werden unter der Diktatur der Nationalsozialisten jüdische Bürger verfehmt, verfolgt, eingesperrt und ermordet. Und sie werden um ihre Versicherungsansprüche betrogen. Die systematische Verfolgung der Juden führt dazu, dass viele ihre laufenden Lebensversicherungen vorzeitig kündigen müssen. 1935 beschlagnahmen die Behörden alle verbleibenden mobilen Güter der jüdischen Bevölkerung. Versicherungen jüdischer Kunden werden durch staatliche Eingriffe aufgelöst, wobei der Rückkaufswert von Lebensversicherungen dem Regime zufällt.

Die Reichspogromnacht am 9. November 1938, in der Tausende jüdischer Geschäfte und Synagogen verwüstet werden, erklären die Nazis zu einem kriegsähnlichen Ereignis, für das vertragsgemäß kein Versicherungsschutz besteht. Gleichzeitig jedoch werden die Versicherer angewiesen, die fälligen Ansprüche an den Staat auszuzahlen. 1941 schließlich verordnet das Regime Zwangskündigungen aller Versicherungen jüdischer Kunden.

Die AachenMünchener hat sich an dem im Jahr 2002 eingerichteten Verfahren der “International Commission on Holocaust Era Insurance Claims (ICHEIC)” zur Entschädigung von Lebens- und Nicht-Lebensversicherungspolicen von Holocaust-Opfern beteiligt. Das Verfahren regelt den Ausgleich der als Folge der in der Nazi-Zeit zwangsverkauften Versicherungsansprüche von Juden bzw. eine Entschädigung der Überlebenden, der Opfer oder ihrer Erben. Auch heute noch, nach der offiziellen Beendigung des ICHEIC-Verfahrens im Jahr 2007, geht die AachenMünchener sämtlichen Hinweisen auf möglicherweise noch unbezahlt und unentschädigt gebliebener Versicherungspolicen nach.
 
1950
1945Wiederaufbau und Währungsreform
1945
Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau nur schleppend. Erst die Währungsreform brachte den Aufschwung. Am Ende des Krieges stand die „Aachener und Münchener“ vor einem schweren Neubeginn. Die Unterlagen und ein Teil des Geldes wurden 1944, kurz vor dem Einmarsch der Alliierten, von Aachen nach Erfurt geschafft. Die Rückholung nach Aachen gestaltete sich schwierig. Das Versicherungsgeschäft beschränkte sich auf die Westzone von Deutschland. Die Einführung der D-Mark wurde jedoch zur Initialzündung für das deutsche Wirtschaftswunder, in dessen Folge auch die Versicherungswirtschaft einen spürbaren Aufwärtstrend erfuhr.
 
1970Ausbau der Gruppe
1970
Ausbau der „Aachener und Münchener Gruppe“ durch Mehrheitsanteile an der „Badenia Bausparkasse“, den Kauf der „Central Krankenversicherung“ und durch Verschmelzung der „Volkshilfe Lebensversicherung“ mit der „Aachener und Münchener Lebensversicherung“. Die „Aachener und Münchener Gruppe“ dehnte ihr Angebot auf den Bereich Bausparen und Krankenversicherung aus. Damit wurde das Versicherungsangebot innerhalb der Gruppe komplettiert. Obergesellschaft blieb die „Aachener und Münchener Versicherung“.
1972 übernahm sie den deutschen Bestand der „Cosmos Allgemeine Versicherung“.
 
1975Beginn der Zusammenarbeit mit der Deutschen Vermögensberatung (DVAG)
1975
Beginn der Zusammenarbeit mit der „Deutschen Vermögensberatung (DVAG)“. 1975 schloss die „Aachener und Münchener Gruppe“ einen Agenturvertrag mit der späteren „Deutschen Vermögensberatung (DVAG)“. Neben dem eigenen Außendienst trat nun auch eine externe Vertriebsorganisation auf. Dieser Vertriebsweg sollte sich später als entscheidender Erfolgsfaktor herausstellen.
 
1979Umstrukturierung innerhalb der Aachener und Münchener Gruppe
1979
Umstrukturierung innerhalb der „Aachener und Münchener Gruppe“. An die Spitze trat eine Holding, die aus der „Aachener und Münchener Versicherung“ geformt wurde. An die Spitze trat die „Aachener und Münchener Beteiligungs-Aktiengesellschaft“ (AMB), die aus der „Aachener und Münchener Versicherung“ geformt wurde. Die „Aachener und Münchener Versicherung“ übertrug ihren gesamten Bestand auf die 100% Tochtergesellschaft „Cosmos Allgemeine Versicherung“, die dann in die neue „Aachener und Münchener Versicherung“ umbenannt wurde.
 
1998Die italienische Generali erwirbt die Mehrheit an der Aachener und Münchener Beteiligungs-Aktiengesellschaft
1998
Die Assicurazioni Generali S.p.A., Triest, erwirbt die Mehrheit an der „Aachener und Münchener Beteiligungs-Aktiengesellschaft“ (AMB). Damit wurde die „Aachener und Münchener Gruppe“ Teil einer der größten Versicherungsgruppen der Welt.

1999 geht die "Aachener und Münchener Gruppe" eine Allfinanzpartnerschaft mit der „Commerzbank“ ein. Interessenten können jetzt Versicherungs- und Finanzprodukte "aus einer Hand" erwerben.
 
2000
1999Aachener und Münchener Versicherung und Aachener und Münchener Lebensversicherung unter einheitlicher Leitung
1999
„Aachener und Münchener Versicherung“ und „Aachener und Münchener Lebensversicherung“ unter einheitlicher Leitung. Erstmals in ihrer Geschichte erhielten „Aachener und Münchener Versicherung“ und „Aachener und Münchener Lebensversicherung“ eine einheitlichen Leitung. In wichtigen Stabsfunktionen, in Verwaltung und Technik arbeiteten sie nun eng zusammen. Der Auftritt der beiden Gesellschaften erfolgte von da an einheitlich unter dem Namen „Aachener und Münchener Versicherungen“.
 
2005Aus Aachener und Münchener Versicherungen wird AachenMünchener
2005
Die „Aachener und Münchener Versicherungen“ treten unter dem neuen Namen „AachenMünchener“ auf.
 
2008Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) wird alleiniger Vertriebspartner
2008
Die „Deutsche Vermögensberatung (DVAG)“ wird alleiniger Vertriebspartner der „AachenMünchener“. Die langjährige, überaus erfolgreiche Partnerschaft zwischen der AachenMüncher und der Deutschen Vermögensberatung wird auf ein neues Fundament gestellt. Alle Produkte der AachenMünchener sind künftig exklusiv bei der Deutschen Vermögensberatung erhältlich. Der Grundstein für den Erfolg der Allfinanz ist gelegt.
 
2010AachenMünchener weiht Direktionsneubau offiziell ein
2010
Die „AachenMünchener“ weiht Direktionsneubau offiziell ein. In rund zweieinhalb Jahren Bauzeit ist ein Gebäudekomplex mit mehr als 1.000 Arbeitsplätzen in der Aachener Innenstadt entstanden. Erstmals arbeiten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AachenMünchener in Aachen unter einem Dach.
 
2012Die AachenMünchener erzielt das beste versicherungstechnische Ergebnis ihrer Geschichte
2012
Die „AachenMünchener“ erzielt das beste versicherungstechnische Ergebnis ihrer Geschichte. Zugleich festigte die „AachenMünchener“ ihre starke Marktposition als zweitgrößter Lebensversicherer Deutschlands. Insgesamt verzeichnete die „AachenMünchener“ 2012 Beitragseinnahmen (gebuchte Bruttobeiträge) von 5.655 Mio. € (+2,3% zum Vorjahr). Dabei profitierte die AachenMünchener erneut von der außerordentlichen Vertriebskraft ihres strategischen Partners, der Deutschen Vermögensberatung Unternehmensgruppe (DVAG). Innovative Produkte in der Lebens- und Sachversicherung trugen ebenfalls maßgeblich zu dieser positiven Entwicklung bei.
 
2013AachenMünchener wirbt mit Mario Adorf
2013
AachenMünchener wirbt mit Mario Adorf Unter dem Slogan „Mit Geld spielt man nicht“ startet die AachenMünchener zum zweiten Mal eine TV-Werbekampagne mit dem beliebten Schauspieler Mario Adorf. Die Stories der beiden Spots „Western“ und „Gangster“ spielen jeweils an einem Film-Set und sind angelehnt an frühere Rollen des Schauspielers. Bereits in den Jahren 2000 bis 2005 hatte Mario Adorf in zehn TV-Spots für die AachenMünchener geworben. Die erfolgreiche Kampagne „Mit Geld spielt man nicht“ startete deutschlandweit im Jahr 2010. Seitdem stieg die gestützte Markenbekanntheit der AachenMünchener stetig an. Das Unternehmen gehört zu den bekanntesten Versicherungsmarken in Deutschland.
 
2014Erstmals mehr als 6 Mrd. € Beitragseinnahmen
2014
Erstmals mehr als 6 Mrd. € Beitragseinnahmen Im Geschäftsjahr 2014 erzielt die AachenMünchener über alle Sparten hinweg mit Beitragseinnahmen von 6.277 Mio. € das höchste Prämienvolumen ihrer 190jährigen Unternehmensgeschichte. Das Schaden-Unfall-Geschäft erreicht das beste versicherungstechnische Ergebnis seit Unternehmensgründung. Trotz anhaltendem Niedrigzinsumfeld steigen die Beiträge in der Lebensversicherung um 8,6%. Diese Ergebnisse sind ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte und ein beeindruckender Beleg für die Stärke der AachenMünchener und die Vertriebskraft ihres exklusiven strategischen Partners, der Deutschen Vermögensberatung Unternehmensgruppe. Gemeinsam bleiben beide Unternehmen auch in herausfordernden Zeiten auf Erfolgskurs.
 
201540 Jahre Partnerschaft mit der DVAG
2015
40 Jahre Partnerschaft mit der DVAG Die AachenMünchener und ihr exklusiver Vertriebspartner, die Deutsche Vermögensberatung, feiern das 40jährige Jubiläum ihrer überaus erfolgreichen Zusammenarbeit. Die AachenMünchener ist seit dem Gründungsjahr der DVAG im Jahre 1975 Geschäftspartner der ersten Stunde. Gemeinsam zählen beide Unternehmen heute zur Spitze im Finanzdienstleistungssektor. Die Deutsche Vermögensberatung ist mit sehr großem Abstand die Nr. 1 der Finanzvertriebe, die AachenMünchener ist eines der größten Versicherungsunternehmen in Deutschland.
 

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